Evangelische Kirchengemeinde Igersheim
                              "Ein jeder trage die Last des anderen."  Galater 6,2                                 

Unser Weltmissionsprojekt 2020:

Unterstützung der Johann-Ludwig-Schneller-Schule im Libanon


Aus unserer Kirchengemeinde Igersheim tragen wir 2020

1.060.-€   zu diesem Projekt bei.

Der Betrag wird je zur Hälfte durch Vorwegabzug der zugeteilten Kirchensteuer

und aus  Gottesdienstopfern speziell für diesen Zweck bereit gestellt.

Es gibt Hoffnung im Libanon: In der Johann-Ludwig-Schneller-Schule haben Kinder die Chance auf ein besseres Leben. Sie erhalten eine schulische Ausbildung, lernen den Dialog zwischen den Kulturen und wappnen sich mit einer handwerklichen Ausbildung für die Zukunft.

Für Kinder aus armen Verhältnissen und Waisen ist die Johann-Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) mit ihrer fundierten Ausbildung die Chance auf ein besseres Leben. Christliche und muslimische Kinder lernen und wohnen dort zusammen. In einem liebevollen Zuhause leben sie den Respekt und den Dialog zwischen Kulturen und in ihren Familiengruppen erfahren sie, dass ein friedliches Zusammenleben möglich ist. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife bietet sich den Mädchen und Jungen die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen, zum Beispiel als Kfz-Mechaniker, Schlosser oder Schreiner. Neu hinzugekommen sind in den letzten Jahren Ausbildungsberufe als Friseurin, Schneiderin oder Kosmetikerin.

Da viele Familien vor dem Krieg in Syrien in die benachbarten Länder fliehen, nahm die Schulleitung der JLSS bereits 2012 syrische Flüchtlingskinder auf. Im Krieg und auf der Flucht erlebten die Mädchen und Jungen Gewalt, religiöse Abgrenzung oder den Verlust eines Elternteils - viele von ihnen sind stark traumatisiert. Über 40 dieser Kinder haben bislang im Internat der Schneller-Schule einen Ort des Friedens und der Geborgenheit gefunden. Sie alle erhalten kostenlosen Unterricht, Schulspeisung, Unterrichtsmaterialien und psychologische Betreuung.

Hilfe für alleinerziehende Mütter

Darüber hinaus bietet die Schule im Libanon alleinerziehenden syrischen Müttern eine Kurzausbildung in ihren Werkstätten an. In den Kursen lernen die Flüchtlingsfrauen beispielsweise nähen und können nach erfolgreichem Abschluss eigenständig arbeiten und Geld erwirtschaften.

Im Winter ist Schnee in der JLSS keine Seltenheit, denn die Schule liegt auf einer libanesischen Hochebene. Damit keiner in der kalten Zugluft sitzen muss, wurden die Gebäude in den vergangenen Jahren kontinuierlich energetisch saniert. Mit ihrer zukunftsweisenden, ökologischen Technik spart die Bildungsstätte dadurch auch eine Menge Heizöl.

Neben der Haustechnik investiert die Schule in die Qualität ihrer einzelnen Ausbildungszweige. Ende 2012 kam die Schreinerausbildung in der JLSS eine entscheidenden Schritt voran: Eine Maschine, mit der es technische Probleme gab, wurde von deutschen Schreinern im Rahmen eines Experteneinsatzes wieder in Stand gesetzt. Sie schulten die beiden Ausbilder auch im Gebrauch dieser Werkzeugmaschine. Dank der Spendengelder ist die Werkstatt gut ausgestattet und die Lehrlinge nutzen die Maschinen oft und gerne.

Für den Frieden in Nahost

Johann-Ludwig Schneller gründete bereits 1860 das "Syrisches Waisenhaus" in Jerusalem. Kinder, die im Konflikt zwischen Drusen und Christen ihr Zuhause verloren hatten, fanden dort eine neue Heimat und erhielten eine schulische und handwerkliche Ausbildung. Auch heute lebt der Gründergeist an der Schule fort: Die JLSS ist im Libanon eine bekannte Bildungsstätte für christliche und muslimische Schülerinnen und Schüler. Durch Zuwendung und Bildung werden Kinder zu Hoffnungsträgern für den Frieden in der Region.

Mit unserer Spende geben wir benachteiligten Kindern im Libanon eine Chance auf Bildung und unterstützen den Friedensprozess in dieser Region.


Unser Weltmissionsprojekt 2019:

Unterstützung der Jugendarbeit und eines Straßenkinderheims im Südsudan

Mehr als 270.000 Kinder im Südsudan leiden unter schwerer Mangelernährung. Nach der Hoffnung bei der Staatsgründung im Jahr 2011 sind nun die Sorgen groß. Das von der Basler Mission – Deutscher Zweig und Mission 21 unterstützte Projekt will Jugendlichen im Südsudan Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Rund die Hälfte der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche. Ebenso viele Menschen leben unter der Armutsgrenze. Durch die Arbeit der Partnerkirche, der Presbyterian Church of South Sudan (PCOSS), sollen die jungen Menschen Zugang zu Bildung erhalten. Das Straßenkinderheim Das Muhabba-Zentrum richtet sich im Ursprung an Jungen, die ihren Alltag mit Betteln, Durchforsten des Abfalls, Taschendiebstahl und anderen kriminellen Handlungen verbringen. Häufig kommt Drogenmissbrauch dazu. Das Zentrum gibt den Jungen ein geregeltes Leben und fördert ihre Schulbildung. Durch die Übernahme kleiner Arbeiten lernen die Jugendlichen im Südsudan, Verantwortung zu übernehmen und sich positiv in die Gemeinschaft einzubringen. Der Leiter Simon Oceti und die anderen Mitarbeiter verstehen ihre Arbeit bewusst als christliches Zeugnis. Singen, Beten und das Erzählen von Geschichten aus der Bibel gehören zum täglichen Leben dazu. Auch das Projekt selbst hat unter den Kriegswirren gelitten. Das Straßenkinderheim Muhabba in der Stadt Renk im Norden des Landes konnte zwischenzeitlich nicht weiter betrieben werden. Der Leiter und die Bewohner waren geflohen. Nun hat sich die Lage stabilisiert und alle 21 Kinder und die Lehrer sind zurückgekehrt. Weitere 7 Kinder wurden aufgenommen. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt jetzt auf Seelsorge und Traumabearbeitung. Denn viele Jugendliche haben ihre Familien und ihre Heimat verloren. Junge Männer sind selbst in den Krieg mit einbezogen. Der Bedarf ist noch dringender geworden, weil die Zahl der Straßenkinder gestiegen ist und die Kinder umso mehr ein Zuhause, Essen, Liebe und Fürsorge brauchen. Um die Situation langfristig zu verbessern, sollen die Jugendlichen im Rahmen des Programms Wissen und Fähigkeiten erlernen, die sie in eine friedlichere Gesellschaft einbringen können. So erhalten die Jugendlichen im Südsudan eine neue Perspektive. Verstärkt sollen auch Mädchen aufgenommen werden. 


Aus unserer Kirchengemeinde Igersheim tragen wir 2019 

1.060.-€   zu diesem Projekt bei.

Der Betrag wird je zur Hälfte durch Vorwegabzug der zugeteilten Kirchensteuer

und aus  Gottesdienstopfern speziell für diesen Zweck bereit gestellt.


Spendenkonto: Evangelische Bank eG IBAN: DE91520604100000001180 BIC: GENODEF1EK1

 Kontakt: EMS Sabine Marschner marschner@ems-online.org Tel.: 0711 636 78 -30 Fax: 0711 636 78 -45 

 
 
 
 
E-Mail
Anruf