Evangelische Kirchengemeinde Igersheim
Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16

Für das Stöbern auf unseren Seiten ein kleiner, hilfreicher Hinweis: 

Die Seiten sind so aufgebaut, dass Sie den chronologischen Verlauf sehen,

wenn Sie nach unten scrollen.  


Ab dem 1. Dezember ist aus dem Ewigkeitskalender 

ein ADVENTSKALENDER geworden

mit täglichen Andachten 

zu Adventsliedern aus dem Ev. Gesangbuch


um den Blick erheben zu können,

einstimmen zu können

in das Loblied auf den kommenden Friedenskönig.


Damit der Blick klar wird,

die Perspektive weit

und das Herz zuversichtlich.


alle Texte:                       

Uwe Krauß

Fotos:  

siehe Namen              

wenn kein Name unter dem Foto steht, 

ist das Bild von Uwe Krauß aufgenommen

24. Dezember

„ …Seele das sind frohe Worte …“

aus: Ev. Gesangbuch 24: Sieh, dein König kommt zu dir …

                                 

Seele

höre


heute ist Frieden

 

lass 

los


was 

dich 

quält


sammle 


neue 

Kraft

 

Heilige 

Nacht


„ …Seele das sind frohe Worte …“


23. Dezember

„ …so lauft mit schnellen Schritten/ 

den König zu besehn …“

aus: Ev. Gesangbuch 536: 

Auf auf ihr Christen alle


sich 

nicht 

einrichten

in der 

eigenen 

Welt


sondern


sich 

aufmachen

losgehen


schnelle 

Schritte


weil 


es 

uns 

begeistert


uns 

packt


wir 

rennen


wohin


nicht 

um 

zu 

kaufen


nicht 

um 

zu 

fliehen

 

wir 

rennen

um 

den König 

zu 

sehen

 

König 

der 

Liebe


wenn 

wir 

ihn 

sehen

wärmt 

uns 

Liebe

 

König 

des 

Friedens


wenn 

wir 

ihn 

sehen

schützt 

uns 

Frieden

 

König 

der 

Sanftmut


wenn 

wir ihn 

sehen

behütet 

uns 

Sanftmut

 

wir rennen 

weg 

von 

Hass

Unfriede

Streit


fliehen

Gewalt


lenken 

unsere 

Schritte 

auf 

seinen 

Königsweg 

der 

Liebe


eine 

frohe Botschaft 

haben 

wir

für 

die 

leidgebeugte 

Welt


fürchtet euch nicht

euch 

ist 

heute 

der Heiland geboren

 

ich sehe dich mit Freuden an / und kann mich nicht sattsehen

und weil ich nun nicht anders kann / bleib ich anbetend stehen

 

außer Atem

dampfend 

vor 

Glück

dass wir 

entronnen sind

Miesmachern

Gewalttätigen

Blendern

 

bei 

IHM

 angekommen


unsere 

Hoffnung


unsere 

Freude


unsere 

Stärke


unser 

Licht


„ … so lauft mit schnellen Schritten/ 

den König zu besehn …“ 


22. Dezember

„willkommen“

aus: Ev. Gesangbuch 22: 

Nun sei uns willkommen, Herre Christ


willkommen

sei 

willkommen


Herz 

öffnen


Tür 

öffnen


bereit 

sein


sich 

nach dem anderen 

erkundigen


ihn 

erzählen 

lassen


nicht gleich 

mit der 

eigenen Geschichte 

kommen

(was 

für 

eine 

Unart)


dem 

anderen 

Raum 

geben

 

willkommen

sei 

willkommen


vom 

Gegenüber

 lernen


nicht immer 

gleich

 alles besser 

wissen

(was 

für 

eine 

Unsitte)

 

willkommen

sei 

willkommen


wenn wir 

lernen

zuzuhören

werden 

wir 

bereichert


es öffnet sich

 unsere 

kleine 

begrenzte 

Sicht der Dinge

 

wir erleben das 

Wunder

dass es 

außer

 uns 

noch so 

viel andere 

gibt

die etwas 

zu sagen 

haben


und 

manchmal 


geschieht 

es

dass 

Gott

durch 

unsere Mitmenschen

zu uns 

spricht

 

willkommen

sei 

willkommen


erfreue uns

mit

 deiner 

Gegenwart


wir wollen 

nicht

 nur 

auf uns

 begrenzt 

sein

(wie 

armselig 

wäre 

das)

 

wir 

möchten

arm 

an 

Vorurteilen

reich an Begegnung

werden

 

Gott

erinnere 

uns 

daran


wenn 

wir es

wieder 

einmal

vergessen


vor

lauter

ICH

 

„willkommen“ 


21. Dezember

„ … weil sich eure Erlösung naht …“

aus: Ev. Gesangbuch 21: 

Seht auf und erhebt eure Häupter


wir 

wollen 

uns 

spüren


sehnen 

uns 

nach 

Nähe

 

Kälte

Wärme

Haut an Haut

ohne 

schützende 

Hülle

 

Erlösung 

bedeutet


sein 

zu 

können


ohne 

Angst

dass wir verletzt werden

 

wir 

wollen 

heil 

sein


sehnen 

uns 

nach 

Erlösung

 

wenn 

sie 

naht


muss 

weichen


Angst

Schmerz

Versagen

Schuld

 

Erlösung:

einer 

sagt 

uns


ihr dürft sein

ohne 

Angst 

vor 

Morgen

dass 

ihr Schweres

nicht 

ertragt

 

um 

erlöst zu werden


braucht 

es


dass 

uns einer 

nahe kommen 

darf


sich 

nähert


uns 

in den Arm 

nimmt


unsere 

Unerlöstheit

wegstreichelt

wie 

mit einer 

Feder voll Glück

 

aufrichtet

uns 

atmen 

lässt

 

wenn Gott 

uns 

nahekommen 

will


nicht 

unnahbar 

sein

 

sagen

hier sind wir

 

komm

näher


mach 

uns

 frei

 

„ … weil sich eure Erlösung naht …“ 


20. Dezember

„… heb in den Himmel dein Gesicht / 

und steh und lausche …“

aus: Ev. Gesangbuch 20: 

Das Volk, das noch im Finstern wandelt

 

 sich

 nicht 

niederdrücken 

lassen


Gesicht

 in 

den 

Himmel 

heben

 

festen Stand 

gewinnen


Arme

ausbreiten


Augen 

schließen


nachdem

HimmelBlau

quellentief 

in sie

gefallen

 

lauschen


sanftes 

Streicheln 

Wind 

durch 

Gras

 

auf 

Dachfirst

Amselgesang


gute Worte

die 

auf der Welt 

gesprochen


durch 

die 

Jahrhunderte 

in 

unsere 

Gegenwart

fallen


in 

unsre 

Herzen


weil wir 

endlich

stehengeblieben


uns 

gesammelt 

haben

 

hörst du sie

uralte 

Verheißungen


fürchtet euch nicht

erhebt eure Häupter

eure Erlösung naht sich

Frieden lasse ich euch

meinen Frieden gebe ich

 

Gesicht

in 

den 

Himmel 

heben

 

Augen

offen

 

Ohren

offen

 

Herzen

offen

 

fragen


wer 

braucht

uns


wo 

wartet 

man

 

losgehen

endlich 

losgehen

 

Licht 

werden


mit 

Himmel

im 

Blick


„… heb in den Himmel dein Gesicht /

und steh und lausche …“


19. Dezember

„ …vertreib das Dunkel unserer Nacht /

durch deines klaren Lichtes Pracht …“

aus: Ev. Gesangbuch 19: 

O komm, o komm, du Morgenstern …


kürzere 

Tage


Dunkel 

allerorten


Herzen

verängstigt


wenige 

sind 

augenblicklich

im 

Licht


hohe 

Todeszahlen


sich 

nicht 

daran 

gewöhnen


jede 

Zahl


ein 

Mensch


qualvoll 

gestorben

erstickt


es fühle sich an

wie 

Ertrinken

 

kürzere 

Tage


Dunkel 

allerorten


manche

immer noch

mit 

abstrusen Theorien 

unterwegs


am liebsten 

würde man

in ihre 

verschlossenen Ohren 

rufen


seid 

einfach 

still


hört auf

 euren Kampf 

pathetisch 

zu 

überhöhen


wenn 

gelitten 

und 

gestorben 

wird

ist 

eure Stimme 

verzichtbar


ihr 

habt 

nichts 

beizutragen


macht 

die Tage 

nicht 

heller


bringt 

nur 

neues 

Dunkel


seid 

einfach 

still

 

klares 

Licht

kann 

in 

dieser 

krisenreichen Zeit


nur 

von 

höherer 

Stelle 

kommen

 

ganz 

oben 

ausgespannt


ganz 

unten 

eingespannt


ER

 

Kind 

in 

der 

Krippe


Mann 

am 

Kreuz


auferstandener 

Herr

 

unsres 

Dunkels 

Nacht

wird 

erhellen

SEINES 

Lichtes

 Pracht

 

warm

schützend

verlässlich 

klar


„ …vertreib das Dunkel unserer Nacht /

durch deines klaren Lichtes Pracht …“


18. Dezember

„… Gott kommt und ist für alle da …“

aus: Ev. Gesangbuch 18: 

Seht die gute Zeit ist nah …


wie 

soll 

das 

gehen


für 

alle


wir 

sind oft nicht 

für alle 

da


übersehen 

Menschen


werden 

übersehen


treffen 

eine 

Auswahl

exklusiv


schließen

 manche

von unserer Gegenwart 

aus


enthalten 

uns 

ihnen 

vor


weil 

wir 

zu 

bequem


weil 

manche 

anstrengend

 sind


weil 

wir 

nervig 

sein 

können


weil 

uns 

die Welt 

manchmal 

gestohlen 

bleiben 

kann


was 

nie 

gut 

ist


denn

 je mehr 

wir 

aus dem Weg 

gehen 

müssen


desto 

unfreier 

sind 

wir

 

wir 

lernen 

von 

Jesus


zur 

Krippe

durften 

alle 

kommen


unterm 

Kreuz

durften 

alle 

stehen


ER hat 

keinen 

weggeschickt


bis 

heute 

nicht

 

wir fangen an

in 

jedem 

Menschen

eine 

Chance für Begegnung 

zu 

sehen


auch 

in den 

anstrengenden

nervigen

 

jeder 

hat 

seine 

Geschichte


jede 

musste

ihren Weg 

gehen 



wir 

müssen

nicht 

verurteilen

ausgrenzen

exklusiv 

sein

 

jede 

erhält

eine 

Chance 


von 

jedem 

erwarten 

wir

 eine 

Chance

 

so wird 

gute 

Zeit


wenn sich 

alle

miteinander 

glücken


uns 

die 

Welt

nicht 

gestohlen 

bleiben

 kann


sondern 


neu 

geschenkt 

wird


Ort 

der 

Begegnung


Gott

lehre 

uns 

Liebe

die

keinen

vergisst


„ … Gott kommt und ist für alle da …“


17. Dezember

„…tragt eurer Güte hellen Schein /

weit in die dunkle Welt hinein …“

aus: Ev. Gesangbuch 17: 

Wir sagen euch an den lieben Advent…


weite 

Welt


dunkle 

Welt


Finsternis

Leid

Krieg

Tod


Zahlen 

steigen 

täglich


mein Gott

was sollen 

wir 

dagegen 

tun


können 

wir

damit 

es besser wird

überhaupt 

was 

tun

 

erster Schritt:

dass 

es uns 

etwas 

angeht

das Leid und Elend 

anderer

der Schmerz 

der Welt

 

nächster Schritt:

dass 

wir 

etwas 

dagegensetzen


zusammen

unserer Güte

 hellen Schein

strahlen lassen 

mit 

offenen Augen


davon 

hält uns 

keine 

Maske

ab


mutige 

Herzen


Güte 

muss 

gewagt 

sein


Gottes Liebe 

zu den Menschen 

bringen


in die 

weite Welt 

hinein



weit 

in die 

dunkle Welt 

hinein

 

weiterer Schritt:

unser 

Gebet 

für 

den 

Frieden


für 

Gerechtigkeit

  

für 

die 

Bewahrung 

der 

Schöpfung


für 

das 

Ende 

der 

Pandemie

 

Schritt

 für 

Schritt

Boden 

gut 

machen


heilendes 

Wort


wohltuende 

Aktion


solidarisches 

Schweigen


mit 

Phantasie 

beim 

anderen

das passende Päckchen 

Güte 

abgeben


überraschend 

ehrlich 

offen


ihm 

zuliebe


ihr 

zuliebe


mir 

zuliebe


dir 

zuliebe

 

es 

wird 

hell


der 

Güte 

Schein 

wärmt


„…tragt eurer Güte hellen Schein /

weit in die dunkle Welt hinein …“


16. Dezember

„ …auch wer zur Nacht geweinet / 

der stimme froh mit ein …“

aus: Ev. Gesangbuch 16: 

Die Nacht ist vorgedrungen


Tränen 

zu 

viele


Tag

 für 

Tag


allein

mit 

meinem 

Schmerz


Tränen 

zu 

viele


Nacht 

für 

Nacht 


wenn 

niemand 

hinschaut


kaum 

Hoffnung auf

Morgen


Gefolterter 

in 

der 

Zelle


Kranker 

am 

Beatmungsgerät


Flüchtende 

mit 

ihrer Familie 

schutzsuchend

vor 

Bombenhagelhimmel


Tränen 

zu 

viele

 

und siehe

Gott 

wird abwischen 

alle Tränen 

von ihren Augen


und 


Tod 

wird 

nicht mehr sein


noch

 Leid 


noch 

Geschrei 


noch 

Schmerz 


wird mehr sein


denn 

Altes 

ist vergangen

siehe 

Neues 

ist 

geworden

 

Tränen 

zu 

viele


nicht 

umsonst 

geweint


auch wer zur Nacht geweinet /

der stimme froh mit ein /

der Morgenstern bescheinet /
auch deine Angst und Pein


   die 

mit Tränen 

säen


werden 


mit Freuden

ernten


Gefolterter 

tritt 

aus Zelle

schmeckt 

Freiheit


Todkranker 

atmet 

steht auf 

lebt


Fliehende 

findet 

mit ihrer Familie

Heimat 

in der 

Stadt des Friedens

 

Hoffnungsbilder

Erlösungsbilder

 

Licht 

in 

Finsternis


Liebe 

im 

Hass


Gutes 

wird 

stärker 

sein


am 

Hoffnunghimmel

ein Morgen 

erstrahlen

 

der 

Tag 

kommt

 

in Gottes Namen

arbeiten 

wir 

daran


dass 

er


schon 

jetzt


anbricht


 „ …auch wer zur Nacht geweinet / 

der stimme froh mit ein …“


15. Dezember

„ … dass niemand fürchte sich …“

aus: Ev. Gesangbuch 15: 

Tröstet, tröstet spricht der Herr …


ach 


diese 

elende 

Furcht


zu kurz kommen

Leben verpassen

nicht beachtet werden


wir 

fürchten 

uns


Tod

Dunkelheit

Schmerzen 

nicht 

zum 

Aushalten

  

Furcht 

macht uns 

klein

linkisch


lässt 

uns 


zaudern

zagen

zweifeln

verzweifeln

 

Engel

heben 

unsere 

matten 

Flügel


fürchtet euch nicht

denn euch 

ist 

heute 

der Heiland geboren


fürchtet euch nicht

Jesus 

ist 

auferstanden

 

Glaube 

vertreibt 

Furcht


Hoffnung 

überwindet


Liebe 

weist 

Furcht 

in 

Schranken

 

Furcht 

ist 

nicht 

in der Liebe


wer mit Glauben 

Furcht 

verbreitet

hat 

nichts

 kapiert


wer mit Liebe 

andere 

das Fürchten lehrt

hat 

nichts 

begriffen


wer mit Hoffnung 

Furcht 

wachsen lässt

macht andere

hoffnungslos

 

frei 

sollen wir sein


aufrechte

 Menschen

 

fürchtet euch nicht


kommt 

näher


atmet 

tief


inhaliert


Glaube

Hoffnung

Liebe

 

erhebt 

den 


Blick


keine 

Angst


Leben

voll 

Gelingen


Fülle


ist 

uns 

versprochen


„ …dass niemand fürchte sich …“ 


14. Dezember

„ … gewalt´ger Kämpfer ohne Speere“

aus: Ev. Gesangbuch 14:

Dein König kommt in niedern Hüllen …


 

 

es 

ist 

ein 

Kampf


immer


wenn 

Leben 

gelingen 

soll

 

Jesus 

wusste 

das


natürlich


er 

hat 

gekämpft


 ganzer 

Einsatz


leidenschaftliche

Hingabe

 

von ganzer Seele

von ganzem Herzen

mit all deiner Kraft

 

den 

Kampf der Liebe 

kämpft 

man


ohne 

Speere


ohne 

Heere


doch 

mit 

Vollmacht


mir ist gegeben alle Gewalt

im Himmel und auf Erden

 

Liebe 


gewaltige 

Kraft


Urgewalt


 Dynamik  


entzündet 

Herzen


entfacht 

Feuer


Jesus 

weiß 

das 


natürlich


deshalb 

spricht 

er

unsere

Herzen 

an


versucht 

unser 

Innerstes

zu 

erreichen


Resonanz

 zu 

erzeugen


innere 

Zustände 

verändern 

äußere 

Umstände

 

es 

ist 

ein 

Kampf


immer


wenn 

Leben 

gelingen 

soll

  

sich 

verzehren


hingeben


aufopfern

 

wer 

sich 

auf 

Jesus 

beruft


und 


nicht 

in der Liebe

kämpft


beruft 

sich

nicht 

auf 

Jesus

 

an der Liebe

wird die Welt erkennen

dass ihr 

meine Jünger seid


„ … gewalt´ger Kämpfer ohne Speere“ 


13. Dezember

„… Hosianna …“

aus: Ev. Gesangbuch 13: Tochter Zion


Hosianna


kein 

Jubelruf


vielmehr 

Ausdruck 

tiefster 

Verzweiflung


„Herr

hilf 

doch!“


es kommt der

der 

den 

Namen 

trägt


Jesus 

Jeschuah


auf Deutsch 

„Gott hilft“


 legt 

ihm 

den roten Teppich

der armen Leute

auf dem Boden 

aus


 eure 

Alltagskleider 

eure 

Sorgen 

Ängste


ER 

reitet auf einem Esel 

darüber


streift 

sie 

sanftmütig 


ER

sammelt 

eure Tränen 

im 

Krug


von 

Herzen 

demütig

geht 

ER 

den 

Königsweg

 der Liebe

in die 

tiefsten 

Tiefen


nur so 

kann 

er 

helfen


wird 

 Armen 

ein 

Armer


 Entrechteten 

ein 

Rechtloser


Ängstlichen 

ein 

Geängstiger


ohnmächtig 

bis in die 

Tiefe 

des 

Todes


allmächtig

 bis in die 

Tiefen 

der 

Liebe


Liebe 

stark 

wie 

Tod


Hosianna 


Herr 

hilf 

doch!


wir 

erwarten 

manchmal 

nichts mehr 

von 

ihm


aber 

wenn wir doch 

wider 

alle 

Hoffnung 

mit 

ihm 

rechnen


dann 

dürfen wir 

von ihm 

alles 

erbitten


Leben 

in 

Fülle


Glück


Erlösung


im

JETZT

beginnt

Heil


„ … Hosianna … “


12. Dezember

„ … der sein Wort beständig hält …“

aus: Ev. Gesangbuch 12: 

Gott sei Dank durch alle Welt …



Worte 

werden 

viele 

gemacht


zurechtgezimmert

zurechtgelegt

gedruckt 

und 

gedruckst

 

aber 


welche 

Worte 

taugen 

etwas


welche 

Worte 

haben 

Bestand


auf 

welche

kann ich mich 

verlassen

 

wer 

hält 

sein 

Wort

damit 

ich mich

wenn es darauf ankommt

daran 

halten

 kann

 

Worte

 

                                                                                                                                      wir 

wohnen

 

Wort an Wort
sag mir

 

dein liebstes
Freund

 

meines 
heißt

 

 DU 
                      
Rose Ausländer

 

 

 

Worte

tun 

gut


wenn 


sie uns

Raum 

bieten

um 

darin

zu wohnen

 

Worte

haben 

Gewicht


wenn 

sie 

gesprochen

mit 

ganzer 

Person

 

lasst uns 

zumindest 

ab und an


Worte 

wagen

die es 

wert 

sind

gesagt 

zu 

werden

 

und 

hören


immer 

wieder 

hören


auf 

SEIN 

Wort


Wohnung 

finden

in dem 

Versprechen

 

DU


geliebt

behütet

beschützt

gesegnet

 

„ …der sein Wort beständig hält …“ 


11. Dezember

„…seid unverzagt 

ihr habet die Hilfe vor der Tür …“

aus: Ev. Gesangbuch 11: 

Wie soll ich dich empfangen? …


 

nicht 

leicht

unverzagt 

zu

sein


vieles 

im Leben 

belastet


verfahrene 

Situationen


destruktive 

Menschen


Teufelskreisläufe

 aus denen es 

nicht einmal

einen Ausweg 

gibt

wenn 

sie

 durchschaut


und 

dann?


wir 

schließen 

Augen

Ohren



verschränken

Arme

 

sind nicht 

offen


aber 

dadurch

reduzieren wir uns 

auf 

uns 

selbst


manchmal 

sinnvoll


aber 


keine Lösung 

mit 

Bestand

 

auf 

Dauer:


wollen 

wir 

leben


keine 

Angst 

haben

vor 

nichts und niemand

 

also – 


unsere Tür 

öffnen


denn 

draußen 

wartet 

Hilfe


ER

steht 

da


lächelt 

uns 

an


unser Versagen 

schmilzt 

unter 

seinem Blick

ins 

Nichts


ER 

muntert 

uns 

auf


geht 

doch 

los


mitten 

hinein 


in die 

verfahrene 

Situation


ändert 

sie


direkt 

zu 

den destruktiven Menschen


lächelt 

sie 

an


baut 

eine 

Brücke

  

Teufelskreisläufe

durchbrecht 

 

ich 

helfe euch 

dabei

  

es 

ist

Advent


wir 

öffnen 

die 

Tür


ER 

kommt


und wir 

leben 

endlich 

auf


ohne Angst 

geht ein 

Ruck 

der 

Zuversicht


durch 

uns 


und 

stellt

 uns 

aufrecht


unverzagt 

sein

ist

 leichter 

als 

gedacht


„…seid unverzagt 

ihr habet die Hilfe vor der Tür …“


10. Dezember

„… ein Herz, das Demut liebet / 

bei Gott am höchsten steht …“

aus: Ev. Gesangbuch 10: 

Mit Ernst o Menschenkinder …


 Demut 

…  

lateinisch 

humilitas


humus 

die Erde


wir 

von Erde Genommene

werden 

wieder 

zu 

Erde


vorher

Gott

lass uns leben

 

Demut – 


sich 

auf die Erde 

legen


klein 

werden


Ursprung 

nicht 

vergessen


Adamah

 hebräisch 

für 

Erde

Ackerboden

 

Adam

Mensch

Erdling


fühl 

Leben


zerbrechlich 

wunderbar


berühre 

Erde


lass 

Krumen 

durch 

Finger 

rieseln


spüre 

Gras 

barfuß


schütze dich 

nicht 

ununterbrochen


lass 

dich 

berühren


keine 

künstliche Hülle 

aus 

HighTechFaser 


sondern 


Haut 

auf 

Erde


werde

demütig


sag: 

mein 

kleines 

Leben


ich 

Erdling

ich 

Winzling


wer bin ich 

dass ich mich

über andere 

erhebe 

und 

großtue


demütig

liegst du 

auf 

dem 

Boden


angezogen 

von 

Erdenschwere


geerdet

und 

doch 

frei


denn 

Gott

erhebt dich 

aus 

dem 

Staub


Liebe

verleiht dir 

Würde 

Kraft

 

wo bist du Adam?

 

du 

kannst 

in aller 

Demut


ab und an 


über 

dich 

hinauswachsen


Not 

wenden


Leben 

voranbringen


aufrecht


geerdet


herzlich


menschlich

 

„… ein Herz, das Demut liebet / 

bei Gott am höchsten steht …“ 


9. Dezember

„… nun jauchzet all ihr Frommen / 

zu dieser Gnadenzeit …“

aus: Ev. Gesangbuch 9: 

Nun jauchzet all ihr Frommen …



 jauchzet

frohlocket

auf preiset die Tage

 

sich freuen 

aus 

tiefstem Herzen


springen 


jubeln 

vor 

Glück


nicht gerade 

ein 

Merkmal 

der 

Frommen


die 

sind 

zu oft 

verbissen


trauen 

sich 

nicht

zu 


lachen


tanzen 

umarmen 


lieben


man hat den 

Eindruck 

dass alles 

was 

Freude 

machen 

könnte


verboten 

ist

 

nun jauchzet all ihr Frommen


hey 

freut euch

 doch 

mit


es 

ist 

Gnadenzeit


seid 

nicht 

der Bruder

der 

Mitfreude 

verweigert

als 

sein Bruder 

der verlorene Sohn

wieder 

nachhause 

findet


freut euch mit

wenn 

Gott 

seine

 Gnade 


allen 

Menschen 


öffnet


öffnet 

auch

euer 

Herz


jauchzt 

vor 

Glück


weil 

Gott 

sich


 allen 


zuwendet


keine 

Rechnung 

aufmacht


im Gegenteil


seine

Menschen 

liebt


ohne 

Bedingungen


mein 

Gott


freut 

euch 

mit


öffnet

eure 

Ohren


Jesus 

sagt


ich bin zu den 

Sündern 

gesandt


die Gerechten 

brauchen 

mich 

nicht


im Himmel 

wird 

mehr Freude sein 

über das 

eine 

verlorene Schaf

das 

wiedergefunden 

wurde

als über die

 99 

anderen Schafe


ihr Frommen – 

stellt den Weg 

zu Gottes Gnade 

nicht zu


macht hoch die Tür

die Tor macht weit


öffnet 

eure 

Herzen


jauchzet

frohlocket

auf preiset die Tage


weil Gott 

unserem 

Versagen 


mit 

Liebe 

begegnet


weil 

jeder und jede 

eine Chance

 hat


und 

noch 

eine


und 

noch 

eine


und 

noch 

eine


siebensiebzig 

mal


nun jauchzet all ihr Frommen

weil 

Jesus 

Hoffnung 

für 

alle 

ist


wirklich

für 

alleallealleallealle ...


denn 

es ist Gnadenzeit


„… nun jauchzet all ihr Frommen / zu dieser Gnadenzeit …“


8. Dezember

„… das Segel ist die Liebe …“

aus: Ev. Gesangbuch 8: 

es kommt ein Schiff geladen …


                   

Segel 

setzen

losfahren


Schiff ahoi


so 

fängt 

das Leben 

bei 

jedem 

an


irgendwann 

erste 

Stürme

Unwetter


dann wieder 

Sonnenschein

unbeschwerte 

Tage


Segel 

setzen


manchmal 

gegen den Wind 

kreuzen


so

anstrengend 


weil 

soviel Ballast

mitgeschleppt 

wird


ab und an 

steht 

uns 

Wasser 

bis 

zum 

Hals


deshalb: 


immer wieder

 ausmisten


über 

Bord 

werfen: 


all 

den 

Ärger

Enttäuschungen


das ganze 

Zeugs 

das man 

uns 

aufgeschwätzt


 das 

wir gar

 nicht 

wirklich 

brauchen


materielles 

Gerümpel


seelischer 

Ballast


deshalb 

sind wir 

zu tief

eingesunken 


konnten

keine Fahrt 

mehr

aufnehmen


wie 

dumm 

von 

uns 


wird 

Zeit 


dass 

wir 

das Steuer 

wieder selbst 

in die Hand nehmen 


es ist

unser 

Leben


I am sailing

home again

cross the sea


nie

vergessen


das Segel ist die Liebe –


Liebe 

bringt uns 

zum 

Ziel


macht uns 

leicht 


hält 

unser

Lebensschiff 

flott 


 Gott

hilf uns 

dabei


das Segel ist die Liebe / 

der Heilig Geist der Mast


Segel 

setzen


durch 

Wind und Wellen

dem 

Horizont 

Silbermond 

entgegen


es reist sich 

besser

mit 

leichtem Gepäck


 „…das Segel ist die Liebe …“


7. Dezember

„… wo bleibst du Trost der ganzen Welt …“

aus: Ev. Gesangbuch 7: 

O Heiland reiß die Himmel auf …


 


Trost

was 

gibt 

echten 

Trost


Essen

manchmal


Trinken

selten

eigentlich 

nie


Vergnügungen

na ja

 

Trost

was 

gibt 

echten 

Trost


richtige

Worte


angebrachtes 

Schweigen


zärtliche

Gesten


einer 

der 

da ist


weiß 

wie 

es in mir 

aussieht 


mich 

nicht 

wegstößt


selbst

wenn ich ihm 

gleichzeitig 

signalisiere


umarm 

mich 

lass 

mich 

in 

Ruh

 

Menschen 

fragen

sich


wo 

bleibst 

du 

Gott


wo 

bist 

du 

Mensch


wo bleibst du Trost der ganzen Welt /

darauf sie all ihr Hoffnung stellt /

O komm ach komm vom höchsten Saal /

komm tröst uns hier im Jammertal


mach 

uns 

frei

mein 

Gott


lass uns essen

nicht 

schlingen


jeden 

Bissen 

genießen


lass uns trinken

nicht 

in 

uns 

hineinschütten



sondern 

Schluck

 um 

Schluck 

spüren

wie sich das Getrunkene 

ausbreitet

 in unserm Innern


lass uns 

uns 

am Leben 

freuen


tief

ganz 


da 

sein


ohne Flucht 

in 

billige 

Vergnügung


sondern 

körpergeistesgegenwärtig

sein


in


 jeder 

Handlung


jedem 

Schritt


jedem 

Atemzug


vergnügt

erlöst

befreit

 

tröste 

uns


streichle 

uns


 umarme

 uns


schick 

uns 

los


lass 

uns 

leben


in 

Echt


„ … wo bleibst du Trost der ganzen Welt …“


6. Dezember

„… komm Jesu Christe lieber Herr …“

aus: Ev. Gesangbuch 6: 

Ihr lieben Christen freut euch nun …




so 

viele 

Herren


bestimmen 


über 

unser 

Leben


Mutter 

Vater 

Lehrer 

Erzieherinnen 

Trainer


meinen 

es 

gut


aber 


wenn es 

schiefläuft

können sie auch 

unwirsch 

werden

unangenehm 

im schlimmsten Fall

 gemein


spielen 

sich 

als 

Herren 

auf


wenn 

sie 

Autorität 

einbüßen

werden 

sie 

autoritär

 

Jesus


hat sich 

nie 

aufgespielt


Menschen 

die 

ihm 

begegnet


nennen ihn 

voller 

Respekt


KYRIOS  - HERR


kyrie eleison – 

Herr, erbarme dich


ER 

ist immer

 dienender 

Herr


einer 

der 

sagt


„wer unter euch 

groß 

sein will

der soll der

 Diener 

aller 

sein“


komm 

Jesu Christe 

lieber Herr


Herr 

der 

Liebe


der 

klarstellt


an 

der 

Liebe 

die ihr habt

wird 

die Welt

 erkennen

dass ihr 

meine Jünger 

seid“

 

also 

nicht:


Herr 

Pfarrer


Herr 

Bischof 


Herr …


und 

schon 

gar 

nicht:


Hochwürden

Durchlaucht 

etc


sondern:


ecce homo – 

seht 

ein Mensch


durch 

und 

durch


guter 

Hirte


lieber 

Herr


einer 

der 

sich 

kleinmacht


am 

Wunder 

der 

Weihnacht

 

An der Krippe

ein Funkeln / im Dunkeln

ein Scheinen im Kleinen / 

ein Staunen und Raunen


so klein / Gott so klein

ein Kieselchen / 

nicht mal ein Stein


eine Handvoll Mensch

so groß / Gott so groß / 

wie macht er das nur bloß


im Dunkeln 

zu funkeln / 

im Kleinen 

zu scheinen


mir bleibt: 

ein 

Staunen 

uk

 

„… komm Jesu Christe lieber Herr …“ 


5. Dezember

„… in armen Gebärden …“

aus: Ev. Gesangbuch 5: 

Gottes Sohn ist kommen …


 mit 

Gebärden 

sprechen


nicht 

mit 

Worten


mit 

Gebärden 

verstehen

 

vielleicht 

sind 

unsere 

Worte

eh nur 

die 

Oberfläche


wie 

wir 

denken 


was 

wir 

fühlen


man sieht es 

eher 

in 

den 

Gebärden


die wir 

oft 

unbewusst 

machen


in den 

Worten 

können 

wir

vortäuschen 

so tun 

als 

ob


in 

den 

Gebärden 

nicht

 

verschränkte 

Arme 

bei Skepsis


Zornesfalte 

auf 

der 

Stirn


Lachgrübchen


aufrechter 

Gang


linkisches 

Sich-Dahin-Schleppen

 

all das 

sagt 

mehr 

als 

tausend 

Worte

 

Jesus –

er muss 

nicht 

viel 

sagen


es 

genügt 


ein 

Blick


eine 

Geste


eine 

Gebärde


offene 

Hände 

segnender 

Blick

 

arm 

an 

Übertreibung


reich 

an 

Stimmigkeit


Wort 

und 

Gebärde 

im 

Einklang


kein 

Falsch

 

von 

Jesus 

lernen 

heißt 


von 

seiner 

Echtheit 

lernen


damit 


Wort und Körper 

in 

Einheit 

sind

 

und 

wir 

das leben 

was 

wir meinen


und 

wir 

das sagen 

was 

wir fühlen


und

 uns 

so 

bewegen 

wie 

wir 

sind


dazu braucht es:

„dass er uns von Sünde / 

freie und entbinde“

 

und 

wir 

endlich 


nicht 

länger


getrennt 

sind 


von 

Gott


von 

unserem 

Nächsten


von 

uns 

selbst

 

stimmig

in 

Übereinstimmung


mit 

allem

was 

lebt

 

„… in armen Gebärden …“ 


4. Dezember

„… dass sich wunder alle Welt …“

aus: Ev. Gesangbuch 4: 

Nun komm der Heiden Heiland …




ist es 

nicht 

verwunderlich  


wie

schnell 

wir

im Lauf 

des 

Lebens


verlernt 

haben 


uns 

zu 

wundern 


wir fahren 

in Blechkisten

 immer 

dieselben Straßen 

entlang


bringen 

unsere 

geschenkte Zeit 

routiniert 

hinter uns


wir 


blenden 

aus


sehen 

nicht 

mehr


nehmen 

nicht mehr 

wahr


gewöhnen 

uns 

zu schnell


wundern 

uns

kaum

noch


über


unser 

Leben  


die 

Sonne  


den 

Himmel  


die 

Jahreszeiten


über 


den 

Vogel

der 

singt 


das 

Dunkel  


das 

Licht


über 


die 

Menschen 

die 

Tag für Tag 

um 

uns 

sind


wundern 

uns 

nicht 

mehr 


über 


Gott


dass sich wunder alle Welt / 

Gott solch Geburt ihm bestellt


wir singen 

Adventslieder


 fragen 

nicht 

nach


wundern

 uns 

nicht


gewöhnen 

uns – 

alle Jahre 

wieder


Abnutzungsspuren

 an 

Weihnachten


dass sich wunder 

alle Welt


mein 

Gott


Kind 

in 

der 

Krippe


Mann 

am 

Kreuz


ist das 

nicht 

wunderbar


wie 

weit 


Gott 

uns 

entgegenkommt


wie sehr 


Gott 

uns liebt


dieses 

Jahr 

sind wir 

gezwungen


stehenbleiben


schauen


atmen


zur Ruhe kommen


leben


jetzt


Gott 

spüren


bewusst 

singend 

beten


nun komm 

der Heiden Heiland

 

achtsam 

bitten


mach uns 

frei

dass 

wir uns 

nicht gewöhnen


ans

Wunder 

Leben

 

ist es nicht 

ein 

Wunder


dass 


ich

 bin


dass 


andere 

sind


nun komm 

der Heiden Heiland


zu 

mir


zu 

dir


mach 

uns 

frei


für das 

Wunder 

Leben


morgen

 fahre ich 

einen 

anderen 

Weg


verlasse 

ausgetretene 

Pfade


werde 

aufmerksam 

für das 

Wunder 

Leben


ich will es 

nicht nur 

hinter mich 

bringen


ich 

will 

sein


jetzt


„… dass sich wunder alle Welt …“


3. Dezember

„… erleucht uns die wir sind so fern …“

aus: Ev. Gesangbuch 3: 

Gott, heilger Schöpfer aller Stern …




so fern … 


immer 

ein 

Stück 

entfernt 


von 

dem


was 

uns 

wirklich 


leben

 lassen 

würde


ach - 

wer 

könnte sich 

je

 selbst 

erleuchten


wie 

sollte

 man sich 

Erleuchtung 

kaufen 

können

 

wir

 begnügen uns

 zu oft

mit Leben 

aus 

zweiter Hand 


haben es uns 

in 

Kunstwelten 

eingerichtet


eingepfercht 

in 

stets 

4-eckigen Räumen

sind wir zu 

Häusermenschen 

geworden


anstatt 

unter 

echtem 

Himmel


zu 

gehen


zu 

frieren


zu 

schwitzen


die bleierne Stimmung 

eines grauen Dezemberhimmels

 zu 

erleiden


oder 

die blaue Urgewalt

 eines durch Wind und Farben

 aufgepeitschten 

Herbsthimmels

in uns 

aufzunehmen


anstatt 

uns 

in unserer Endlichkeit


als 

Kinder des Ewigen 

zu 

spüren


begnügen

 wir 

uns

 beispielsweise

 in einer Badelandschaft

mit künstlich 

angelegten 

Palmenlandschaften


Wasserbecken 

mit unechten Wellen

unter einem Dach


den 

Himmel 

ausgesperrt

 hinter 

Fensterscheiben


 und drinnen 

immer 

gleich 

warm


gekaufte 

Plastikwelt

der wir doch 

eigentlich 

entfliehen 

wollen


und 

den


  Kaufländern

Kommerztempeln

künstlichen Emotionen 

Eventplanern


all inclusive

alles 

drin

außer 

echtem Leben


o jeh ...


echtes Leben

 ist 

immer

 gratis 


man es sich 

nicht 

kaufen


der einzige Preis

den ich 

einbringe

bin ich selbst


indem 


ich 

aufbreche


mich 

einlasse


auf

Nähe

Berührung

Wahrhaftigkeit

 

ich werde 

nur 

dann

leuchten


wenn 


echtes 

Licht 

in 

mich 

fällt


wenn 

sich

im 

Funken 

der 

Begegnung

Wärme 

entzündet

 

wenn 

ich 

wieder 

ein 

Mensch 

bin


aus 

Fleisch 

und 

Blut


wenn

ich 

mit allem 

was 

lebt

vorbehaltlos

den 

Atem 

teile

 

wenn 

sich 

Entfernungen 

verringern


und 


aus 

Fremdheit

Nähe 

wird


dann 


lebe 

ich 

auf


erleuchtet

 von 

dem 

Lebendigen


der 

mit 

seiner 

Liebe

in mir 

pulst 

und 

schlägt


so dass ich


 - egal 

was 

mich 

niederdrücken 

will –


strahlen 

kann 

vor 

Leben


ich

erhebe 


im 

Licht 

gesegnet


zum 

Trotz 

mein 

Haupt


schaue

 mit 

klarem 

Blick 


in 

adventlicher 

Haltung


was 

möglich 

ist 

an 

Leben 


so 

nah 

so 

nah


„… erleucht uns die wir sind so fern …“ 


2. Dezember

„...dein Heilger Geist uns führ und leit / 

den Weg zur ewgen Seligkeit ..."


aus: Ev. Gesangbuch 2: Er ist die rechte Freudensonn …

                     

„führen und leiten“ 

so der Titel 

einer 

im Rahmen 

des Pfarrdienstes 

angebotenen 

Fortbildung


wer 

da nicht alles 

führen und leiten 

will 


manch 

einer

der keinen Weg kennt

aber Freude 

daran findet

andere 

rumzukommandieren


manch 

eine

die verkrampft 

Wege in die Zukunft plant

 ohne 

die Gegenwart 

zu bewältigen


Zukunftswerkstätten

Visionen

Pläne


führen und leiten

wird 

zu oft 

zu 


„verführen 

und 

erleiden“

 

vielleicht 

wäre 

Demut 

angesagt –


ich 

kenne 

den Weg 

oft 

nicht


aber 


du 

Gott 

kennst 

den Weg 

für 

mich

 

Herr, 

wohin 

sollten wir gehen

Du hast 

Worte 

des 

ewigen Lebens

 

schicke 

mir 

deinen 

Heiligen Geist


damit 

er mich 

in die 

Wahrheit 

führt


in die 

Freiheit 

der 

Kinder Gottes.

 

und ich 

meine Gegenwart 

wahrnehme


ohne 

fliehen 

zu 

müssen


 in die 

Vergangenheit 

oder 

Zukunft


Komm

Heiliger Geist, 

mache 

mich

 präsent


Geistesgegenwärtig


Wach


lenke 

meine 

Schritte 

auf den 

Weg des Friedens


damit 


aus 

meinem 

Schritt 

für 

Schritt


werde 

der 

Weg 

zur 

ewgen 

Seligkeit

 

Lass mich 

das Leben

 auskosten 

in den 

Höhen 

und 

Tiefen


lass

mich 

leben


führe 

mich


leite 

mich


„...dein Heilger Geist uns führ und leit / 

den Weg zur ewgen Seligkeit ..." 


1. Dezember

„...gelobet sei mein Gott / 

mein Tröster früh und spat ...“


aus: Ev. Gesangbuch 1: Macht hoch die Tür …


                

Trost …

es gibt 

so viele Situationen im Leben,

in denen Menschen 

Trost nötig haben,

aber 

echten Trost zu geben 

ist so schwer ….

 

manchmal hilft schweigen, 

ein andermal reden,

in den Arm nehmen,

ein sanfter Kuss auf die Stirn.

 

Oft bleiben wir 

den Trost 

schuldig –


wir waren 

zu beschäftigt 

mit uns,

mit unserer Arbeit,

unseren Ablenkungen,

unseren Vergnügungen –


der Trostsuchende 

stört da nur, 

denken wir.

 

Aber das ist falsch.

Tröste 

einen Menschen 

und 

du tröstet

 die ganze Welt.

 

Gott?

ER spendet Trost

 früh und spat


es ist ihm nie zu viel,

wenn wir kommen,

trostbedürftig, 

nach Sinn suchend.


Wenn uns 

Schicksalsschläge plagen,

die wir nicht verstehen –


er ist da, 

auch wenn wir ihn vorher

in unseren Ablenkungen, 

Zerstreuungen

so oft vergessen, 

nicht einmal Danke 

gesagt haben.

 

Er ist 

immer da.

Weist uns 

nicht ab.


Hört 

uns.

Sieht 

uns.

Kennt 

uns.

Tröstet 

uns.

 

" ...gelobet sei mein Gott / mein Tröster früh und spat ..."




 
 
 
 
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