Evangelische Kirchengemeinde Igersheim
Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16

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ein kleiner, hilfreicher Hinweis: 

Die Seiten sind so aufgebaut, 

dass Sie den chronologischen Verlauf sehen,

wenn Sie nach unten scrollen


ab dem 1. Januar 2021 

ist aus dem Weihnachtskalender 

ein Jahreswendkalender geworden

mit täglichen Andachten 

zu Jahreswendliedern 

im Evangelischen Gesangbuch

alle Fotos: Pixabay


Foto: Uwe Krauß


10. Januar

„… geh unter der Gnade …“

aus: Ev. Gesangbuch 543:

Geh unter der Gnade

Foto: Uwe Krauß


wolltest 

dir 

den 

Tag 

verdienen

geh unter der Gnade

 

wolltest 

zeigen 

was 

in dir 

steckt

geh unter der Gnade

 

hast 

dir 

deine Widersacher

genau 

gemerkt

geh unter der Gnade

 

bist 

übergangen 

worden

geh unter der Gnade

 

bist 

nicht 

geachtet 

worden

geh unter der Gnade

 

hast 

viele Vorsätze 

gehabt

und 

kaum 

einen

umgesetzt

geh unter der Gnade

 

wertest 

dich

manchmal 

ab

geh unter der Gnade

 

wertest 

immer wieder

andere 

ab

geh unter der Gnade

 

empfange 

den Tag

jeder Augenblick 

ist 

geschenkt

 

beende 

das Dich-Beweisen-Müssen

du bist schon 

etwas 

allein 

weil es dich 

gibt

 

schließe 

Frieden 

mit deinen Widersachern

sie 

sind 

Menschen 

wie 

du 

und

ich

 

übergehe 

niemand

schenke 

jedem 

dein 

Lächeln

 

achte 

jeden 

der dir begegnet

er hat es verdient 

von dir 

geehrt 

zu 

werden

 

tu das Nächstliegende 

so 

gut 

wie 

möglich

das macht 

das 

Leben 

leichter

 

werte 

dich 

nicht 

ab

es schwächt dich nur

du aber brauchst 

Stärkung

 

werte 

andere 

nicht 

ab

sie versuchen 

ihr Bestes 

zu geben

wie 

du

 „… geh unter der Gnade …“



9. Januar

„… blei bei uns …“

aus: Ev. Gesangbuch 542:

Bleib bei uns wenn der Tag entweicht


              

der Wunsch dass einer bei uns ist

am Start wenn  unser Sein beginnt

Zeit am Beginn nur langsam rinnt

unendlich scheint des Lebens Frist

  

dass uns einer schützt behütet

wenn wir groß und größer werden

wo ist mein Platz auf dieser Erden

manch Glück uns hold manch Unglück wütet

  

dass einer fest verlässlich bei uns bleibt

wenn dann in Siebenmeilenschritten

wir spür´n wie uns die Zeit entglitten

das Leben sich zum Ende neigt

  

dass wenn wir drohn ins Nichts zu schwinden

uns seine Gnade sanft berührt

und uns in letzte Freiheit führt

soll seine Lieb uns ewig finden

  

„… blei bei uns …“ 


8. Januar

„… Stille …“

aus: Ev. Gesangbuch 65: 

Von guten Mächten treu und still umgeben



Stille


nichts 

als

Stille


breitet 

sich 

aus


im 

Raum


Höhe Breite Tiefe


in 

uns


Kopf Herz Blut

 

Lärm

so 

viel 

Lärm


unnötiger 

Lärm


breitet 

sich 

aus


im 

Raum


Tiefe Breite Höhe


in 

uns


Blut Herz Kopf

 

Lärm

macht

krank

 

Stille

macht

heil

 

such 

dir

jeden 

Tag

einen 

festen 

Platz

der 

Stille


an 

dem

lärmende Stimmen

verstummen 

müssen

 

raus 

aus 

den

Ohrmuscheln

Hirnwindungen

Herzspiralen

 

rein 

werden


leer


offen


entspanntgespannt

was

 uns

gute Mächte

sagen 

wollen


damit 

wir


unter 

all 

dem 

Ballast


die 

Stimme

wiederfinden

die 

uns 

ruft

auf 

den 

Weg

des 

Lebens

 

ganz 

bestimmt


„… Stille …“ 


7. Januar

„… weil wir im Winde treiben …“

aus: Ev. Gesangbuch 64: 

Der du die Zeit in Händen hast


unstet

hin und hergeworfen

Stürme

Wellen

keinen 

Stand

 

auf 

der 

Suche

nach

festem 

Halt

 

Herr hilf

wir 

vergehen

 

warum 

habt ihr

so 

wenig 

Vertrauen

 

nun 

denn –


mit der 

Handvoll 

Wagemut

die 

uns 

noch 

geblieben

das Herz

über 

die 

Tiefe

an einem Seil

ins 

Zukünftige

vorauswerfen

 

sich 

daran

entlanghangeln


ohne Angst

dass 

uns

ein 

Schick -oder

Scheusal

abstürzen 

lässt

 

Zug um Zug

spüren

wie ER uns

im 

Wagnis 

trägt

 

der 

Wind

dreht

langsam

  

Gegenwind

wird 

Rückenwind

 

wenigstens

ab und an

spüren


wie

 wir 

nicht 

länger

im 

Winde 

treiben


sondern


ein 

wenig 

über dem Gegeben

ins

Gelingen

gehoben 

werden


 „… weil wir im Winde treiben …“


6. Januar

„… Herr gib der Seele Flügel …“

aus: Ev. Gesangbuch 63: 

Das Jahr geht still zu Ende

Foto: Uwe Krauß


Erinnerung

als ob es 

gestern 

gewesen


im Hof 

des Paul-Gerhardt-Zentrum

der 

Kreis von Menschen


zur 

Ruhe 

kommen


unter 

blauem 

Abendhimmel


Renates 

Andachtsworte 

über 

den 

Weg

 

hinausgewandert

hinaufgewandert

 

Altenberg 

Blick 

übers 

Taubertal


von 

R. Kellys Stimme

emporgehoben 

werden


hören 

mit 

der 

Seele


„I believe I can fly“

 

„Ich war gewohnt zu denken,

dass ich nicht weiter gehen könnte

das Leben war nichts

als ein furchtbarer Song

aber jetzt kenne ich die Definition

von wahrer Liebe
Wenn ich es sehe, 

kann ich es tun

Wenn ich es nur glaube,

lösen sich 

Probleme ins Nichts auf …
Ich glaube ich kann fliegen

Ich glaube,

ich kann den Himmel berühren
Ich denke darüber nach,

jeden Tag und jede Nacht

Spanne meine Flügel aus 

und fliege davon
Ich glaube, 

ich kann in die Höhe steigen

Ich seh mich 

durch die offene Tür laufen
Ich glaube,

 ich kann fliegen …
Da sind Wunder im Leben

die ich erreichen kann

Aber ich weiß, 

zuerst fängt es in mir selbst an

Ich glaube, 

ich kann in die Höhe steigen

Ich seh mich 

durch die offene Tür laufen

Ich glaube, 

ich kann fliegen“

 

während 

des 

Lieds

fliegt 

der 

Rotmilan

seine 

Kreise

ins 

Tal

 

Augen sehen 


weites

 Land


weiter 

Raum


Hoffnung 

wächst


im 

Hof 

zurückgekehrt


teilen wir 

im 

Stockbrotkreis

Zuversicht


bis jeder vom andern

die Heiterkeit kennt

Foto: Uwe Krauß

„… Herr gib der Seele Flügel …“


5. Januar

„… so wird alle Bitterkeit

uns zur Freude …“

aus: Ev. Gesangbuch 62: 

Jesus soll die Losung sein


bittere 

Züge

um 

den

 Mund


wandle


in 

Lachfalten

 

verkniffene 

Krähenfüße

um 

die 

Augen


wandle


in 

Flügelblick

 

geknickter 

Mensch

mit 

schleppendem 

Schritt


wandle


in 

Aufrechtgang

 

auf dass werde

 

Mund

sagt 

Gutes

kündet

Hoffnung

 

Augenpaar

hebt 

erwartungsfroh

den 

Blick

zum 

Horizont

 

geradliniger 

Mensch

setzt 

fest

seinen 

Fuß

auf 

die ihm anvertraute

 Erde

 

ohne 

Wandel

werden 

wir

immer

bitterer

verkniffener

geknickter

 

wandelfähig

dreht 

ER 

uns

das Geschick

ins 

Glück

 

voll 

Lachen

gelingt

uns

ein 

Gedankenflug


ein

aufrechter 

Gang


eine

Wissen-warum-wir-hier-sind-Haltung


„… so wird alle Bitterkeit

uns zur Freude …“


4. Januar

„… neues Glück und ein neues Leben …“

aus: Ev. Gesangbuch 61: 

Hilf Herr Jesu lass gelingen

 

wie 

erbärmlich

wären 

wir 

dran


wenn 


wir 

keine 

Hoffnung 

hätten


auf 


neues 

Glück


neues 

Blühen


neues 

Leben

 

Vergangenheit

hat 

uns 

geprägt

aber 

sie kann uns 

nicht

Zukunft

festlegen


es 

muss


es 

kann


es 

soll


stets 

gewagt 

werden


neue 

Wege


neue 

Schritte


neue 

Melodie

 

man 

soll


man

muss


man 

kann 

sich

ein Leben lang

immer 

neu 

überraschen

 

was 

kümmert 

mich


mein 

Gerede


mein 

Getue


mein 

Zögern

von 

gestern


was 

stört 

mich


dein 

Zögern


dein 

Getue


dein 

Gerede

von 

heute

 

komm

lass uns neu schauen

spüren

wagen

was 

geht

 

wenn 

scheinbar

nichts

 mehr 

geht

lass dich

nicht 

gehen

 

neues 

Glück


 neues 

Blühen


neues 

Leben


wird 

ER 

uns 

geben


wir 

legen 

ihm

unseren 

kleinen 

Mut

in die Hände


er 

wandelt 

ihn 

in 

Segen

„… neues Glück und ein neues Leben …“


3. Januar

„… Friede, Treu, Gerechtigkeit

             befördert werd zu aller Zeit …“

aus: Ev. Gesangbuch 60: 

Freut euch ihr lieben Christen all


nein


kein

Friede

Freude

Eierkuchen

 

sondern

ganz 

ernstgemeint

in 

Krisenzeit

 

Friede

Treu

Gerechtigkeit

 

Krieg 

tobt

noch nie 

waren 

so viele Menschen 

auf der Flucht


Friede 

soll 

befördert 

werden

kein General und Hauptmann

sondern 

Friede

 

Untreue 

wächst

man kann 

sich und seiner Bestimmung 

untreu werden

seinem Partner 

seinen Idealen


Treu 

soll 

befördert 

werden

kein Kuschen Lügen und Vertuschen

sondern 

Treue

 

Ungerechtigkeit 

breitet 

sich 

aus

weil sich 

zu viele derer

die 

davon profitieren

daran 

gewöhnt haben


die Schere 

klafft 

immer weiter

zwischen 

Arm 

und 

Reich

Nord 

und 

Süd


Gerechtigkeit 

soll 

befördert 

werden

keine Unachtsamkeit und Gedankenlosigkeit

keine Unverfrorenheit

sondern 

Gerechtigkeit

 

nein


kein

Friede

Freude

Eierkuchen

 

sondern

ganz 

ernstgemeint

in 

Krisenzeit

 

auf dass Güte und Treue 

einander begegnen

und Friede und Gerechtigkeit 

sich küssen

 

„… Friede, Treu, Gerechtigkeit

            befördert werd zu aller Zeit …“


2. Januar

„… ein gnadenreiches Jahr uns schenk …“

aus: Ev. Gesangbuch 59: 

Das alte Jahr vergangen ist

         

wir 

wünschen


wir

hoffen


wir 

fürchten

 

wir

sehen

nicht

 

was


 uns

schon 

alles

geschenkt

 

vor 

wieviel

und 

wie oft

wir 

schon

bewahrt

 

sein

zu 

dürfen


am 

Leben

zu 

sein

 

jeden Morgen

neu


Gnade

reine

Gnade

 

Gabe

und

Aufgabe

 

es

 zu 

erkennen


und


etwas

Gutes

daraus

zu 

machen

 

für 

mich

und

andere

 

damit 

es 

wird


ein gnadenreiches Jahr


durch 

mich


durch 

dich

„… ein gnadenreiches Jahr uns schenk …“ 


1. Januar

„… von einem Jahr zum andern …“

aus: Ev. Gesangbuch 58: Nun lasst uns gehn und treten


         

du gehst du fällst stehst wieder auf

willst all der Trübsal widerstehn

willst neue Horizonte sehn

in deinem täglich Lebenslauf

 

der sich ereignet Tag um Tag

er reißt dich mit

hältst mühsam Schritt

stets mit dabei die Lust die Plag

 

himmelempor hebst du den Blick

nichts wird dich beugen nichts dich brechen

wenn du mit starker Stimm wirst sprechen

von deinem Segen deinem Glück

 

das dir dein Herr noch jedes Jahr gegeben

viel braucht es nicht um zu gelingen

um das Lied der Zuversicht zu singen

geschützt behütet ist dein Leben

 

du wirst Schritt um Schritt mit denen wandern

die unterwegs an deiner Seite sind

Greis Erwachs´ne Jugend Kind

von einem Jahr zum andern

 

das mein Freund das ist dein Leben

glaub mir ein andres hast du nicht

drum stell die Welt in Gottes Licht

so wirst du stets dein Bestes geben

 

wirst nach und nach zum Segen werden

weil Hoffnung wächst und Leben blüht

Liebe strahlt aus Gottes Güt

weil er dich hat auf seiner Erden

 

durch dich gibt er Shalom ins Land

bist Friedensengel Lichtblick Zeuge

auf dass niemand die Wahrheit beuge

Gott liebt die Welt – mach es bekannt

 

du gehst du fällst stehst wieder auf

wirst all der Trübsal widerstehn

wirst neue Horizonte sehn

in deinem täglich Lebenslauf

 

„… von einem Jahr zum andern …“

 
 
 
 
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