Evangelische Kirchengemeinde Igersheim
Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16

PSALMENKALENDER

Ab dem 5. Februar 2021 wird

aus dem Epiphaniaskalender ein Psalmenkalender –

mit täglichen Andachten 

zu Psalm- und Lobgesangsliedern 

im Evangelischen Gesangbuch.


„Ich habe die Nacht 

einsam hingebracht 

und schliesslich   

  die Psalmen gelesen, 

eines der wenigen Bücher,

  in dem man sich 

restlos unterbringt,

  mag man noch so zerstreut

  und ungeordnet 

und angefochten sein.“ 

Rilke


wenn nicht anders angegeben,

sind alle Fotos von Uwe Krauß

5. April

„… Farben …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

212: Wenn ein Mensch auf Gott sein Leben baut

PSALM 1.pdf (96.04KB)
PSALM 1.pdf (96.04KB)

Psalm 1

 Foto: Pixabay



Tod

ist

Grau

in

Grau

 

ist

bleierne

Zeit

 

drückt

nieder


macht

klein


lässt

verschwinden

 

Lachen

Tanz

Freude

Hoffnung

Leben

 


Leben

lässt

blühen


Hoffnung

Freude

Tanz

Lachen

 

macht

groß


erhebt

Seele

Blick

 

bricht

an

farblebendige

Zeit

 

Blau

in

Blau

 

Gelb

in

Gelb

 

Rot

in

Rot

 

mischt

bunt

Vielfalt

Leben

 

überwindet

Tod


auf

ewig


 „… Farben …“


4. April

„… alles was atmet …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

197: Unser Gott ist heilig

PSALM 150.pdf (79.45KB)
PSALM 150.pdf (79.45KB)

Psalm 150

 Foto: Pixabay


wenn

Spiegel

nicht

beschlägt

Atem

steht

 

tot

 

wenn

Leben

wieder

trägt

Atem

geht

 

lebendig

 

von

Atemzug

zu

Atemzug

 

atme

Osterfreude

tief

in

deine

Lungen

 

forme

aus

Luft

Stimme

Mut

 

Loblied

auf

den

der

dir

Atem

schenkt

 

du

siehst

IHN

 

weil

ER

dich

sieht

 

Spiegel

bricht

 

freier

Blick

 

Atem

geht


 „… alles was atmet …“


3. April

„… Schweigen kann brechen …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

196: Tief im Schoß meiner Mutter gewoben

PSALM 139.pdf (86.67KB)
PSALM 139.pdf (86.67KB)

Psalm 139

 Foto: Pixabay


im

Tod

der

Mund

verstummt

 

Schweigen

ringsum


Totenstille

 

ABER

 

Schweigen

kann

brechen

 

SEIN

Versprechen

nicht

 

ER

spricht

ins

Schweigen

 

SEIN

Wort

hell

 

ein

Strahl

aus

Licht

 

bricht

das

Schweigen


entzwei

 

aus

Todesstille


steigen

empor

unaufhaltsam

 

Töne

Musik

Tanz

Leben

 

Christ

ist

erstanden


„… Schweigen kann brechen …“

 


 

2. April

„… dass ich dein bin …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

186: Ob ich sitze oder stehe

PSALM 139.pdf (86.67KB)
PSALM 139.pdf (86.67KB)

Psalm 139

Foto: Pixabay


zu

jemanden

gehören

 

als

Kind

an

der 

Hand

der

Großen

 

als

Erwachsener

Hand

in

Hand

als

einander

Versprochene

 

alt

geworden

weht

einsam

der

Wind

ums

Haus

 

zu

jemanden

gehören

auch

wenn

die

meisten

gegangen

zu

IHM

 

gehören

 

mein 

bist 

du

spricht

der 

Tod

und 

will

groß Meister 

sein


mir 

aber

hat 

der 

Herr 

versprochen

du 

bist 

mein

 

(Albrecht Goes)


„… dass ich dein bin …“ 


1. April

„… Beistand …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

159: Ich seh empor zu den Bergen

PSALM 121.pdf (105.97KB)
PSALM 121.pdf (105.97KB)

Psalm 121

 

 wenn

es

denn

so

wäre

dass

man

ginge

die

schwersten

Wege

allein

 

es

wäre

kaum

zum

Aushalten

 

ER

hat

es

erlitten

am

Kreuz


als

auch

ER

dachte


er 

sei

von

allen

guten Geistern

ja

von 

Gott

selbst


verlassen

 

aber

während

er

klagte


mein Gott mein Gott

warum 

hast

du mich 

verlassen

 

spürte

er

als 

er

ins Nichts

zu 

fallen 

schien


im Hintergrund

doch

die

bergende

Hand

voller 

Schutz

 

so

dass 

ER

beten

konnte

zu

seinem

ewigen 

Beistand

 

Vater

in deine Hände

befehle

ich

meinen 

Geist

 

diesem

Befehl

hielt

der 

Tod

nicht

stand


und

verschwand


spätestens

am

Ostermorgen


als 

ER

von Schöpfermacht

gerufen


zum

Leben

auferstand


 „… Beistand …“


31.  März

„… meine Seele wartet …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

150: Haschivenu – meine Seele wartet

PSALM 130.pdf (111.3KB)
PSALM 130.pdf (111.3KB)

Psalm 130

 

Foto: Pixabay


Wächter

wachen

Wächter

warten

nachtlang

auf

den

Morgen

 

Seele

wacht

Seele

wartet

finsterlang

auf

das

Licht

 

solange

Seele

wacht

ist

alles

gut

 

nur

träge

satt

abgestumpft

von

bleierner

Zeit

darf

sie

nicht

werden

 

Seele

streckt

sich

aus

nach

Licht

 

betäub

sie

nicht

mit

Grau

in

Grau

 

lass

sie

aufatmen

in

der

Stille

SEINER

Gegenwart

jeden

Tag

mindestens

einen

Seelenseufzer

lang


 „… meine Seele wartet …“


30.  März

„… du siehst mich …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

130: Du siehst mich

PSALM 139.pdf (86.67KB)
PSALM 139.pdf (86.67KB)

Psalm 139

  Foto: Pixabay


diese

Sehnsucht


dieser

unbändige

Wunsch


den

sich

viele

im

Lauf

der

Jahre

abgewöhnen

wollen


um 

sich

vor

Enttäuschung

zu 

schützen

 

diese

Sehnsucht

ist

nicht

totzukriegen

 

dieser

Wunsch

fließt

durch

Gedanken

Adern

Herz

 

dass

mich

EINER

sieht

 

mich

ansieht

mit

barmherzigen

Blick

 

der

mich

wärmt

schützt

behütet

 

der

mir

sagt

 

es

ist

gut

dass

es

dich

gibt

 

halte

deine

Sehnsucht

wach

 

wünsch

dir

Liebe

 

sei

offen

 

am 

Ende

ist

wie 

am 

Anfang

ist

wie 

Jetzt


nur 

das 

Eine

wichtig

 

lieben


und


geliebt

zu 

werden


 „… du siehst mich …“


29.  März

„… an deiner Hand wird meine Seele still …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

124: Du bist ein wunderbarer Hirt

Psalm 23

  

Foto: Pixabay


  so 

viel

in

Aufruhr

 

mahnende

Stimmen

verharmlosende

Stimmen

 

was

denke

ich

 

denke

ich

 

nur

in

der

Stille

kann

ich

meine

Seele

hören

 

da

sind

Zahlen

Fakten

fake news

 

man

kann

 es  

so

und

so

sehen

 

was

sehe

ich

 

denke

ich

 

nur

in

der

Stille

wird

mir

die 

Blindheit

meines

Herzens

genommen

 

man

sieht

nur

mit

dem

Herzen

gut

 

wer

stillt

die

Sehnsucht

meiner

Seele

 

wer

befreit

mir

meines

Herzens

reinen

Blick

 

wenn

nicht

DU

 

„… an deiner Hand wird meine Seele still …“ 


28. März

„… mein Lied wird Gott gefallen …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

121: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

PSALM 19.pdf (110.64KB)
PSALM 19.pdf (110.64KB)

Psalm 19

  Foto: Pixabay


es

kommt

nicht

darauf

an


ob

du

schön

singst

 

wichtig 

ist

allein


dass 

du

überhaupt

singst

 

es

ist

nicht

mehr

als

eine Randbemerkung

wert


was

andere

über

deinen

Gesang

denken

 

die

Hauptsache

ist


dass

deine

Stimme

erklingt

 

dein

Lied


soll 

es 

sein


nicht 

nachgesungen


nicht 

untermalt

mit

kopierten Gesten

der

Hände

und

Blicke

 

sei

frei


sing

wie

dir

der

Schnabel

gewachsen


damit

du

ein 

wenig

über 

dem

Gegebenen


auf 

Flügeln

aus echten Tönen

getragen

wirst


 „… mein Lied wird Gott gefallen …“


27. März

„… der meinen Mund wieder fröhlich macht …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

68: Lobe den Herrn meine Seele

PSALM 103.pdf (84.49KB)
PSALM 103.pdf (84.49KB)

Psalm 103

 Foto: Pixabay


in fremden Gefilden umhergezogen

deine Ideale verloren

auf die falschen Ideen geschworen

dir wird klar man hat dich getäuscht und belogen

 

weil du voller Angst falsche Wege gegangen

die am Ende in Sackgassen führten

Warnungen nicht mehr ans Herze dir rührten

Seelenräuber wollten mit falschen Versprechen dich fangen

 

doch da steht ER an verschlossener Pforte

und sagt: Kehr um – gib deinem Leben eine andere Richtung

löse dich raus aus grundlegend falscher Verpflichtung

vertrau dich mir an und glaub meinem Worte

 

du drehst dich und löst dich aus gottloser Bindung

es geht leichter als alles was je du gedacht

seit langer Zeit wieder dein Herz in dir lacht

gesegnet unterwegs zu wahrer Selbstfindung

 

du lässt dich ganz los wirst frei und beschwingt

legst dein Werden und Sein in SEINE Hände

bittest ihn täglich dass ER Leben dir wende

auf dass deinem Herzen ein Loblied entspringt

 

ER spannt Horizonte weitet die Sicht

hat deinen Mund wieder fröhlich gemacht

allein SEINE Gnade hat es vollbracht

richtest die Schritte vom Dunkel ins Licht

 

bist immer mehr zuhaus im Wagnis Vertrauen

trägst deinen Teil an Gottes Reich wirkst du mit

beherzt und mutig setzt Schritt du um Schritt

bist dir gewiss auf SEIN Wort kannst du bauen

 

„… der meinen Mund wieder fröhlich macht …“


26. März

„… Freiheit beginnt …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

29: Du stellst meine Füße auf weiten Raum

PSALM 31.pdf (121.48KB)
PSALM 31.pdf (121.48KB)

Psalm 31

  Foto: Pixabay  


meine

Freiheit

ist

Freiheit


zu

verzichten

 

meine

Freiheit

ist

Freiheit


auch

meinen

Feind

zu

grüßen

 

meine

Freiheit

ist

Freiheit


selbst

in

größter

Bedrohung

auf

eine

gesegnete

Zukunft

zu

hoffen

 

meine

Freiheit

ist

Freiheit


für

dich

 

ich

bin

so

frei


weil

ich

längst

wie

du

weiß

 

wir

gelingen

nur

miteinander

oder

gar

nicht

 

so

grüße

ich

dich


der

du

diese

Zeilen

liest

 

Freiheit

sei

mit

dir

  „… Freiheit beginnt …“


25. März

„… geborgen …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

5: Bei Gott bin ich geborgen

PSALM 91.pdf (85.21KB)
PSALM 91.pdf (85.21KB)

Psalm 91

  Foto: Pixabay


in

die

Kuhle

SEINER

Hand

voll

Schutz


lege

dich

 

in

die

Tiefe

Seiner

Ewigkeit

voll

Glück


lasse

dich

fallen

 

auf

Flügeln

des

Morgens

im

Aufwind

SEINER

Gnade

getragen


steige

empor

 

unterm

Dach

SEINES

Segens


berge

dich

 

geh

nicht

los

ins

Wagnis

Leben


ohne

ein

Gebet

 

vom

Mantel

SEINER

Liebe


umhüllt


„… geborgen …“


24. März

„… aus der Tiefe rufe ich zu dir …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

4: Aus der Tiefe rufe ich zu dir

PSALM 130.pdf (111.3KB)
PSALM 130.pdf (111.3KB)

Psalm 130

 Foto: Pixabay


man

sagt

ER

sei

ein

Mensch

 

mit

Tiefgang

 

vielleicht

ein wenig

zu 

sensibel

für

die

harte

Welt

 

aber

wertvoll

 

nicht

oberflächlich

 

aber

irgendwie

nimmt

er

alles

auch

ein 

wenig

zu 

schwer

 

in

diesen Tagen

wo

wir

alle

wieder

Gesang

Spiel

Tanz

wollen

 

ER

aber

bleibt

in seiner Tiefe

unbeirrbar

 

Sprachrohr

für

die

geschundene

Schöpfung

die

unter

unserer

Vergnügungssucht

leidet

 

Fürsprecher

für

die

unter die Räder Gekommenen

die

wir

zu

schnell

übersehen

 

Leidgeplagter

für die

Leidenden

die

an 

dieser 

Welt

zu

zerbrechen

drohen

 

unbeirrbar

in seiner Tiefe

bleibt

aber

ER

 

SEIN

Ruf

ist

unser

aller

Chance

 

gerade

denen

an der Oberfläche

tut

SEINE 

Tiefe

gut

 

„… aus der Tiefe rufe ich zu dir …“ 


23. März

„… saßen wir und weinten …“

aus: Wo wir dich loben wachsen neue Lieder

1: An den Strömen von Babylon

PSALM 137.pdf (82.83KB)
PSALM 137.pdf (82.83KB)

Psalm 137


  Foto: Pixabay


Wind

heult

um

Ecke

 

Mensch

weint

Tränen

 

Tropfen

um

Tropfen

auf

Boden

 

von vielen

 

Fluss

wird

aus

Wehklage

 

trägt

Sehnsucht

zurück

in

Heimat

 

fließt

zukünftig

gen

Zion

 

verstummte

Harfen

in

den

Wind

gehängt

 

gleiten

in

Hände

 

bewegen

Finger

 

Aufbruch

beginnt

aus

babylonischer

Gefangenschaft

mit

Tönen

die

perlen

zu

Melodien

voller

Leben

 

Wind

trägt

Lied

ins

Weite

 

frei


 „… saßen wir und weinten …“


22. März

„… im jauchzend grünen Grund …“

aus: Ev. Gesangbuch 602: 

Auf Seele Gott zu loben

PSALM 104.pdf (82.85KB)
PSALM 104.pdf (82.85KB)

Psalm 104

Foto: Pixabay

            

schöpfungsfroher

Farbenerstling

 

Grün

 

allerorten 

steht

Leben

am 

Start


hoffnungsvoll

 

wird

hervorbrechen

über 

Nacht

 

wie

Urgewalt

unaufhaltsam

 

tief

gegründet

 

von

IHM

gesät

 

unausrottbar

unzerstörbar

 

Mehrwert

Leben

 

Hoffnung


stirbt

zuletzt

 

ersteht

zuerst


Hoffnung

 

quellfrisch

sprudelt

Leben

 

im

jauchzend

grünen 

Grund


stellen

Vögel

ihre

Frühlingsrufe 

ins 

Tal

  

 ins 

Hoffnungslied

stimm 

mit 

ein 


Seel 

kleid 

dich 

grün


sei 

bereit


„… im jauchzend grünen Grund …“ 


 21. März

„… dieser Weg führt ins Nichts …“

aus: Ev. Gesangbuch 601: 

Kommt herbei singt dem Herrn

PSALM 95.pdf (85.25KB)
PSALM 95.pdf (85.25KB)

Psalm 95   


Foto: Pixabay


so 

viele

Diskussionen

Unzufriedenheiten

Besserwissereien

 

nichts 

gegen 

Diskussionen


aber 


dann müssen sie 

auch geführt werden


nichts 

gegen 

Unzufriedenheit


aber 


dann muss auch 

selbstkritisch 

geprüft werden

ob sie mehr 

in mir 

als 

in den Umständen 

zu 

suchen 

ist


nichts 

gegen 

Wissen


aber 


dann bitte 

mit 

nüchternem 

Blick

in 

alle 

Richtungen –

auch in die 

die nicht nur 

die

 eigene 

Meinung 

widerspiegeln

 

wer in Krisen

anderen 

einen 

Weg 

weisen 

will


tut

 gut 

daran


in 

Demut 

und 

Bescheidenheit


IHN 

um 

Weisheit 

zu 

bitten


damit

er 

bewahrt 

wird


vor 

Vorbitterung

Ideologie

und

vermeintlich 

einfachen

 Lösungen

 

wenn du also 

anderen 

einen 

Weg 

weisen 

willst


dann 

arbeite

zuerst 

an 

dir

 

wenn 

ein 

Weg

die 

Alten

verliert


führt

 er 

ins 

Nichts

 

wenn 

ein 

Weg

die 

Schwachen

übersieht


ist 

er 

nicht 

mehr

als 

eine 

Sackgasse 

für 

Egoisten

 

wenn 

ein 

Weg

zu 

Gewalt 

führt


bringt 

er 

mehr 

Vernichtung

als 

Heil

 

wenn 

ein 

Weg

Tatsachen 

verdreht

um 

das 

eigene kleine Ego

im 

Namen

der 

vermeintlichen 

bedrohten 

Freiheit

groß 

zu 

machen


ist 

er 

nicht 

mehr

als 

ein 

rücksichtloser 

Pfad


„… dieser Weg führt ins Nichts …“ 


20. März

„… Spötter …“

aus: Ev. Gesangbuch 600: 

Wie der Hirsch nach frischer Quelle

PSALM 42.pdf (80.03KB)
PSALM 42.pdf (80.03KB)

Psalm 42

  Foto: Pixabay


 ich 

habe

beim Lesen

der

biblischen 

Texte


und

beim 

Aufbauen

einer inneren Bühne


Jesus

niemals

spotten 

sehen

und 

gehört

 

das

 befindet 

sich

offensichtlich

nicht 

in 

seinem  

Repertoire


um 

Menschen

durch 

die 

Liebe

zu 

befreien

 

Spötter

über 

ihn

gab es 

genügend

und 

gibt es 

heute 

noch

 

ob sie 

unterm 

Kreuz 

stehen

am Stammtisch sitzen

oder 

sich als Gelehrte

erheben 

wollen

über 

seine 

elementaren 

Wahrheiten

 

aber


Spott

und

Gott


reimt 

sich 

zwar


ist 

sich 

aber

dennoch

völlig 

fremd

 

Spott

bringt

nie

und

nichts

und

niemand

weiter

 

Gott

hingegen

immer

und

überall

und

jeden

 

also

sitze nicht

wo 

die Spötter 

sitzen


sondern


steh

den Menschen bei

mit

klarem 

Wort

Ehrlichkeit

Verständnis

Liebe

 

allein dadurch

wird sich

etwas

zum 

Guten 

hin 

ändern

 

und 

das

wolltest

du doch 

eigentlich

 

oder

nicht?

 

„… Spötter …“


19. März

„… mir wird nichts mangeln…“

aus: Ev. Gesangbuch 599: 

Der Herr ist mein Hirte

Psalm 23.pdf (573.24KB)
Psalm 23.pdf (573.24KB)

Psalm 23

 

Foto: Pixabay


 wir

denken

wir

hätten


ein 

Recht


auf

etwas

 

Recht

auf

Ablenkung

Freizeit

Vergnügen

 

Recht

auf

Urlaub

Essen

Trinken

Spaß

 

aber

man

hat


kein 

Recht


auf

irgendetwas

 

außer

Leben

 

alles


Weitere

ist

Gnade

Geschenk

Zugabe

 

um

zufrieden

zu

sein


ist 

es 

elementar


mit

wenig

auskommen

zu

können


dafür

umso 

dankbarer

das

Selbstverständliche

wie

Essen

Trinken

Kleidung

Dach über dem Kopf

Bett


genießen

zu

können

 

in 

unserer

Wohlstandsgesellschaft


ist

der

einzige 

Mangel


der 

uns

auf Dauer

wirklich

schadet


der

Mangel

an

Liebe

 

nach

nichts


dürstet

und

hungert


unsere

Seele


so 

sehr

 

„… mir wird nichts mangeln…“


18. März

„… warum erhörst 

und hilfst du nicht…“

aus: Ev. Gesangbuch 598: 

Wie lange willst du mein vergessen

PSALM 13.pdf (104.47KB)
PSALM 13.pdf (104.47KB)

Psalm 13


Foto: Pixabay


  das 

Gebet 

ist

ein Reden des Herzens mit Gott

in 

Bitte 

und 

Fürbitte

Dank 

und 

Anbetung

 

so lernen es 

die Konfirmanden

wie viele Generationen vor ihnen

bis heute 

im Konfirmandenunterricht

 

aber 

da fehlt was

in dieser 

Erklärung …

 

betritt das Haus

der Begegnung mit Gott

sprich mit ihm

 

geh im Gebet

 durch 

die verschiedenen Räume 


verweile


der 

Raum des Danks 

erfüllt dich


wechsle ins 

Zimmer der Bitte 

in dem du 

deine Sehnsucht spürst


gleite hinüber

 in die 

Fürbitte-Abteilung 

wo du über dich 

hinauswächst

und 

an andere denkst


betritt die 

Kapelle der Anbetung 

in der deine Seele 

jauchzt

 

dein Herz 

redet 

mit Gott


du bist 

ganz 

da

 

aber 


was ist das

 für ein 

großer 

Raum

zu dem 

es dich 

zieht


du 

betrittst 

ihn


siehst

an 

den 

Wänden

 die Schreie 

unzähliger 

Menschen 


Gott 

hilf 

mir!


Ich 

kann 

nicht 

mehr!


Zeig

 dich 

doch!


Warum 

hast 

du 

mich 

verlassen?


Vorbei!

 

du 

stehst

 im 

Raum der Klage


deine

 Augen 

füllen sich 

mit 

Tränen


du 

zitterst


so viel 

Leid 

Schmerz 

Bitterkeit


liegt 

in 

der 

Luft


dass du

kaum 

atmen 

kannst

 

deine Tränen 

danken 

bitten

loben 

stammeln 

Fürbitten


klagen


Gott 

verlass 

uns 

nicht  


sei 

da 


in 

allen Räumen 

unsres 

Lebens

 

das 

Gebet 

ist

ein Reden des Herzens mit Gott

in 

Bitte 

und 

Fürbitte

Dank 

und 

Anbetung


und 


Klage


„… warum erhörst und hilfst du nicht…“


17. März

„… mein Geist freuet sich…“

aus: Ev. Gesangbuch 310: 

Meine Seele erhebt den Herren


Lukas 1,46-55 Lobgesang der Maria

 (Magnificat)


  Foto: Pixabay


 wie

Nebel

legt

sich

bleiern

Schwermut

auf

das

Land

 

Schwester

Freude

blickt

nur zaghaft

um

die

Ecke

 

hebt

sich

davon

 

vertrieben

von

neuen

Schrecken

Zahlen

Leid

 

ach

wie gerne

würd

ich 

wieder

springen

über

Pfützen

unbeschwert

frei

 

aber

schwer

pflügt

der

Schritt

durch

Schlamm

und 

Matsch

der

rissig 

trocknet

um 

auch

 beim

nächsten Aufbruch

am

Sprung

zu 

hindern

 

Frühling

bricht

auf

 

aber


Hoffnungen

brechen 

entzwei


wie

altes Papier

knistrig-brüchig 

geworden

keine 

neue 

Geschichten

mehr

 aufnehmen 

kann

 

uns

 bleibt 

nur

weiter zu hoffen

wider 

alle 

Hoffnung

 

uns

 hinzuwenden

mit unserem 

Dumpf 

und 

Weh 

und 

Ach


zu

 IHM

 

wenn 

ER

der Amsel

hinreichend 

Grund

fürs 

Abendlied auf dem Dachfirst 

schenkt


kann 

ER

 auch 

uns

Schwermut

von 

der 

Seele 

nehmen

 

heute 

nicht


aber

morgen


werd

ich 

wieder

über

 Pfützen

 springen


wenn

sich

von 

IHM

losgeschickt

Schwester Freude

bei 

mir

eingehakt

hat

 

ich

halte mich

bereit


 „… mein Geist freuet sich…“


16. März

„… hoch hebt den Herrn 

mein Herz und meine Seele…“

aus: Ev. Gesangbuch 309:

 Hoch hebt den Herrn mein Herz


Lukas 1,46-55 

Lobgesang der Maria 

(Magnificat)


Foto: Pixabay


dass

ER

uns 


hebt

und

trägt

 

das ist uns wohlvertraut

 

dass

aber

unser Herz

unsre 

Seel

IHN

trägt

und

hebt


erscheint 

uns 

als 

seltsame Konstellation

 

aber

wer 

weiß

 

vielleicht

braucht

auch 

der 

EWIGE

in seinem 

Schmerz

über

 die 

schlimme 

Welt

 

unser 

Herz

und 

unsre 

Seel


die 

IHN

hebt

 und 

hält

 

und

kann es nicht sein

dass 

gerade 

dies


IHN

darin 

bestärkt


uns 

seltsam zerstörerische Wesen

dennoch

umso 

mehr 

zu 

lieben

 

weil 

ER

nichts

 andres 

will


als

unsre 

Seel  


unser

 Herz 


unser 

Vertrauen


unsere 

Liebe


um 

sich

zu 

glücken


in 

der 

Begegnung


mit 

uns

Menschen


SEINEM 

Werk

 

„… hoch hebt den Herrn 

mein Herz und meine Seele…“ 



15. März

„… und hast mich Arme nicht veracht…“

aus: Ev. Gesangbuch 308: 

Mein Seel o Herr muss loben dich


Lukas 1,46-55 Lobgesang der Maria 

(Magnificat)

  Foto: Pixabay


mobben

dissen

niederdrücken

 

ist

Gott

fremd

 

verächtlich machen

abwerten

niedermähen

 

ist

Gott

zuwider

 

runtermachen

mit Hohn und Spott überkübeln

quälen

 

ist

Gottes

Sache

nicht

 

ER

erhebt

die

Niedrigen

 

stützt

die

Schwachen

 

hilft

den

Verzweifelten

 

unter

seinem

barmherzigen Blick

blühen

Menschen

auf

 

den

glimmenden Docht

löscht 

ER 

nicht 

aus


SEIN 

heiliger 

Atem

entfacht 

neu 

die 

Flamme

 

das

geknickte Rohr

bricht 

ER 

nicht


SEIN 

Zuspruch

erhebt

dir

deine 

Seele

 

stärkt

dir

das 

Rückgrat


zum 

aufrechten

Gang


 „… und hast mich Arme nicht veracht…“


14. März

„… Barmherzigkeit …“

aus: Ev. Gesangbuch 307: 

Selig sind die da geistlich arm sind


Matthäus 5,3-10 (Seligpreisungen)

 


Foto: Pixabay


deine

Meinung

zählt

 

aber

sie

zählt

nicht allein

 

sei

barmherzig

im

Umgang

mit

anderen

Meinungen

 

sie

könnten

deine

Chance

sein

 

du

könntest

ihre

Chance

sein

 

deine

Perspektive

ist

unverzichtbar

 

aber

die

Perspektive

deines

Gegenübers

auch

 

sei

barmherzig

im

Umgang

mit

anderen

Perspektiven

denn

nur

deine

Sicht

der Dinge

beschränkt

den

Horizont

 

gemeinsam

seht

ihr

besser

weiter

tiefer

 

getragen

von

gegenseitiger

Barmherzigkeit

kann

euer

beider Leben

atmen

 

könnt

ihr

in eurer

Unterschiedlichkeit

miteinander

selig

sein

 

in

einem

großen

Herzen


ist

Platz

für 

die 

Welt


 „… Barmherzigkeit …“


13. März

„… Weltall …“

aus: Ev. Gesangbuch 306: 

Singt das Lied der Freude über Gott

Psalm 148

PSALM 148.pdf (84.7KB)
PSALM 148.pdf (84.7KB)


Foto: Pixabay


da

draußen

sind

Sternenwelten


Sphären

aus

Klang

und

Raum

 

wenn

du

immer weiter

denkst


Himmel

an

Himmel


Stern

an 

Stern


Galaxien

aus

Farbe

 

immer

tiefer

nachspürst


wie sich

das 

anfühlt

Unendlichkeit

zu 

tasten

 

ohne

von

Eiseskälte

eines

schwarzen Lochs

verschluckt

zu 

werden

 

sondern

 

geborgen

geliebt

gewärmt

in der Hand

des

EINEN

 

Schlag

um

Schlag

pulst

SEIN

liebendes

Herz


durchströmt

das

 Weltall

SEINE

Schöpferkraft

 

denk

von

Gott

nie zu klein

 

denk

von

Gott

nie zu fern

 

denk

von

Gott

nie zu begrenzt

 

spann

deine

Vorstellung

weitweltall


um

staunend

zu 

erahnen

wie 

groß

das Wunder

SEINER

Zuneigung


zu 

uns

Erdlingen


 „… Weltall …“


12. März

„… Glanz …“

aus: Ev. Gesangbuch 305: 

Singt das Lied der Freude über Gott

Psalm 148

PSALM 148.pdf (84.7KB)
PSALM 148.pdf (84.7KB)

Foto:Pixabay


polier

dein Leben

nicht

auf

Hochglanz

 

es 

genügt

wenn 

deine

Augen 

strahlen

 

schmücke

deine Bilanzen

nicht

mit 

blendenden 

Bildern

 

es 

reicht 

aus

wenn du

beim

Präsentieren

von 

Soll und Haben

am 

Boden 

bleibst

 

strahle 

nicht

mit 

falscher Fassade

in 

die 

Welt

 

ein 

Haus

mit 

Ecken und Kanten

efeuumrankt

ist 

einladender

als 

eine 

Tür

mit 

goldnem 

Knauf

 

lerne von

SEINEM

Glanz

 

den 

ER


bereits

im 

Lichtgeknister

eines

einzigen 

Schneekristalls

erstrahlen

 lassen 

kann

 

lass 

dein 

Auge 

trinken

das anbrechende Blau

am 

Morgen

leuchtend 

wie

das 

Strahlen

eines 

Neubeginns

 

ehrlich

rein

wahr


„… Glanz …“


11. März

„… väterlicherweise …“

aus: Ev. Gesangbuch 304: 

Lobet den Herren 

denn er ist sehr freundlich

Psalm 147

PSALM 147.pdf (86.1KB)
PSALM 147.pdf (86.1KB)

 

Foto: PIxabay


es

gibt


kluge Väter

große Väter

kleine Väter

weise Väter

törichte

junggebliebene

altgewordene

Wuschelhauptväter

Barhäuptige

verständnisvolle

ungeduldige

 

es gibt

Überväter

Unterväter

Lieblostäter

Güteväter

lobende

tadelnde

glatt rasierte

Bärtige

Sixpackväter

Bierbauchträger

auf den Arm-Nehmer-Väter

in die Luft-Werf-Väter

Wegstoßtäter

Fallenlass-Väter

 

so viele Väter

und noch viel mehr

unterschiedliche 

monotone 

originelle

 

ob es

da eine gute Idee

gewesen ist

Gott

mit

einem Vater

zu 

vergleichen

 

vielleicht

ist 

es 

besser


Gott

Gott 

sein 

zu 

lassen


oder 

wenigstens

um 

Missverständnisse

 zu 

minimieren


Gott 

anzusehen

als


MutterVaterMamaPapaOmaOpaAllergrößterGottderLiebeBesterFreundBesteFreundinGott


das 

alles

und 

noch 

viel 

mehr


kannst

du 

IHN

 nennen


weil 


du 

Kind des Höchsten 

bist


„… väterlicherweise …“ 


10. März

„… Lebenskraft …“

aus: Ev. Gesangbuch 303: 

Lobe den Herren o meine Seele

Psalm 146

PSALM 146.pdf (82.56KB)
PSALM 146.pdf (82.56KB)


Foto: Pixabay


das 

ist

alles

eine 

Frage 

der 

Kraft

 

sagt er

und schlurft 

kraftlos

durch den Tag 

davon

 

woher

 soll mir

die Kraft

für 

heute 

kommen

 

sagt 

sie

und zieht sich

schon 

am Morgen

die Decke

über den Kopf

 

ich 

brauch

mein 

Kraftfutter

 

erklärt 

der Jugendliche

und zieht sich 

noch schnell

seinen 

Proteinshake 

rein

bevor er

sich 

ins 

Fitnessstudio 

aufmacht

 

als 

seine Mutter 

sagt

er solle doch noch 

den Müll

mit nach draußen nehmen

meint er

dafür 

habe er jetzt 

keine 

Kraft

 

wofür 

brauchst du 

deine 

Kraft


wo 

lädst du dich 

wieder auf


was 

gibt dir 

Kraft

 

Junge 

nimm den Müll 

in deine Hand


deine Mutter

 hat es heute Morgen

kaum 

geschafft

die Decke zurückzuschlagen

und 

aufzustehen

 

Junge 

bring den Müll 

nach draußen


dein Vater 

hat sich nach sorgenvollem

schlechten Schlaf

durch 

den Tag 

gequält

 

gib 

ein Zeichen 

deiner 

Kraft


teile 

sie

damit sie sich 

vermehrt

wie 

die 

Liebe


   wofür 

brauchst 

du 

deine 

Kraft


wo 

lädst du 

dich 

wieder auf


was 

gibt dir 

Kraft


auf 

Dauer

nur die 

Verbindung

zu 

denen

denen 

du 

dein 

Leben 

verdankst

 

knüpfe

eine 

Verbindung

zwischen

kleiner 

und 

großer 

Kraft

 

lass

im 

Leben

der

Kraftlosen


eine 

Blume

der Aufmerksamkeit

blühen

 

du wirst

deine Kraft 

nur 

behalten

wenn 

du 

sie

für andere 

einsetzt

 

und 

das

Junge

ist 

keine 

Frage 

der 

Muskeln


   das 

ist 

alles

eine 

Frage

der 

Einstellung


„… Lebenskraft …“ 


9. März

„… wohlauf …“

aus: Ev. Gesangbuch 302: 

Du meine Seele singe

Psalm 146

PSALM 146.pdf (82.56KB)
PSALM 146.pdf (82.56KB)


Foto: Pixabay 


mit 

frohem 

Mut

voran


angepackt


auch

wenn

manchmal

schmerzen

Hände

Füße

Herz

 

Schmerz

rauslaufen

 

wandeln

in

Handlung

in

Haltung

aufrecht

 

beherztes

Auftreten

 

wohlauf

 

nicht

hängen 

lassen


sich

 nicht

aufhalten

mit 

Befindlichkeiten


kämpfen


nicht 

lockerlassen

  

wohlauf

 

Gelingen

fällt

selten

in 

den 

Schoss

 

muss

oft

erkämpft

erstritten

manchmal

erlitten

werden

 

ach

wie viele Lieder

Texte

Werke


sind

dennoch

trotzdem

nun erst recht

entstanden


weil 

Menschen

ihren 

Schmerz

ihre 

Ohnmacht

umgewandelt

haben

 

wohlauf

 

kämpfe


bring 

dich 

ein


wachse

über dein kleines Ich

hinaus

 

wie 

sonst

soll

die Welt


eine

bessere 

werden


wenn 

nicht

durch

dich


 „… wohlauf …“


8. März

„… alles rief ER in das Sein …“

aus: Ev. Gesangbuch 301: 

Danket Gott denn er ist gut

Psalm 136

PSALM 136.pdf (77.26KB)
PSALM 136.pdf (77.26KB)


Foto: Pixabay

                    

ER sprach einst: es werde

Licht strahlte aus der Tiefe auf

unaufhaltsam brach sich Leben Lauf

unterm Himmel auf der Erde

 

im Kosmos nur ein Staubkorn klein

ein grüner blauer Erdenball

verströmt sich Leben überall

kommt und geht vom Nichts ins Sein

 

du bist von IHM als Mensch gedacht

auf dass du wirst und lebst und bleibst

aufblühst reifst – die Angst vertreibst

bist doch aus reinem Sein gemacht

 

so hat ER bei sich geschworen

dass Liebe dich in Händen hält

selbst beim Entgleiten dieser Welt

gehst du dir niemals verloren

 

du hörst IHN deinen Namen sagen

liebend treu dir zugewandt

deine Hand in SEINER Hand

ER ist die Antwort deiner Fragen

 

ER spricht mit Macht: es werde

Licht strahlt aus der Tiefe auf

unaufhaltsam bricht sich Leben Lauf

neuer Himmel neue Erde

 

du mittendrin

geliebtes nie vergess´nes Kind

losgelöst von Tod und Sünd

ewiges Sein ewiger Sinn


„… alles rief ER in das Sein …“ 


7. März

„… Zion …“

aus: Ev. Gesangbuch 300: 

Lobt Gott den Herrn der Herrlichkeit

Psalm 134

PSALM 134.pdf (103.4KB)
PSALM 134.pdf (103.4KB)


  Foto: Pixabay

rein

alpin

gesehen

nicht

gerade

ein Berg

 

765 Meter

über 

Meeresspiegel

 

eher

sagen manche

ein 

Hügel

 

und 

doch


wird 

Zion

feststehen

und

höher 

sein

als 

alle 

Berge

 

es werden

zu 

ihm

kommen 

die 

Völker

 

sie

 haben 

verlernt

Krieg 

zu 

führen

 

sie 

werden

ihre 

Schwerter

zu

Pflugscharen

 

und

 

ihre 

Spieße

zu

Sicheln

machen

 

man 

darf

vom 

Zion

nicht 

in alpinen Maßstäben 

denken

 

wenn

er als 

Friedensberg


himmelswärts


aus 

Jir Shalajim

Jerusalem

Friedensstadt


über 

alle 

Visionen 

hinauswächst


um uns Erdlingen 

das 

zu 

schenken


was 

im Umgang 

miteinander


unser 

Überleben 

entscheidet


Friede

SHALOM


„… Zion …“


6. März

„… Gnade …“

aus: Ev. Gesangbuch 299: 

Aus tiefer Not schrei ich zu dir

Psalm 130

PSALM 130.pdf (111.3KB)
PSALM 130.pdf (111.3KB)

       Foto: Pixabay

     

ist

doch

alles

wenn

ich´s

recht

bedenk

ein Geschenk

 

vor

Freud

mein

Herze

in

mir

singt

wenn´s  gelingt

 

will´s

nie

vergessen

alles

ist

mir

anvertraut

was ich je besessen

 

kam

mit

nichts

mit

nichts

ich

geh

in

Gottes

Gnad

ich

steh

wenn ich vergeh

 

dann

werd

ich

neu

durch Gottes Treu

„… Gnade …“ 


5. März

„… unser Mund voll Lachens …“

aus: Ev. Gesangbuch 298: 

Wenn der Herr einst die Gefangenen

Psalm 126

PSALM 126.pdf (109.81KB)
PSALM 126.pdf (109.81KB)

 

Foto: Pixabay


eine

Handvoll

Glück

 

ein

Federstreich

Hoffnung

 

ein

Seufzer

lang

Segen

 

das

wär

schon


mehr 

als 

erträumt


in

dieser

krisenreichen

Zeit

 

in der

gesät

werden

Tränen

 

so

viele

 

zu

viele

 

Erntezeit

lässt

auf sich warten

 

Glück

in

Fülle

 

überfließend

Hoffnung

 

Mund

voll

Lachens


aber

sollten wir

deshalb

aufhören

davon zu träumen

nur 

weil es 

dauert

 

spürst 

du 

es 

nicht


wie 

sich

dir

im Harren

fast

unmerklich

Fesseln

lösen

 

Freiheit

um die Ecke

lugt

 

und

sich 

dir


als

Vorübung

aufs

Lachen

im

Glück


die

Mundwinkel

sanft

nach

oben 

ziehen

  

  „… unser Mund voll Lachens …“ 


4. März

„… Strick ist entzwei 

und wir sind frei …“

aus: Ev. Gesangbuch 297: 

Wo Gott der Herr nicht bei uns hält

Psalm 124

PSALM 124.pdf (108.19KB)
PSALM 124.pdf (108.19KB)


  Foto: Pixabay


geknickt

die

Hoffnungsflügel

 

angekettet

am

Strick

Ohnmacht

 

gefangen

im

Käfig

Angst

 

eingesperrt

im

Kerker

Zweifel

 

um 

nicht

zu 

verzweifeln

breche ER uns

Steine

aus

Kerkermauern

damit

 Himmelsblau  

unsern 

Blick

nach 

oben 

lockt

 

SEIN

Wille

sprenge

Gitterstäbe

entzwei

Mut 

besiege 

Angst

 

SEINE 

Macht

löse 

uns

kettenfrei

 

ER

spanne

uns

Rückgrat

Arme weit

genug

um

Welt

zu 

umfangen

 

loszufliegen


erdenschwer

himmelgleich


„… Strick ist entzwei 

und wir sind frei …“ 

 


3. März

„… und seh die Berge hoch hinauf …“

aus: Ev. Gesangbuch 296: 

Ich heb mein Augen sehnlich auf

Psalm 121

PSALM 121.pdf (105.97KB)
PSALM 121.pdf (105.97KB)


Foto: Pixabay


Berg

aus

Sorgen

 

Berg

dreckigen

Geschirrs

 

Berg

aus

Unerledigtem

 

bergweise

stapelt 

sich

Versäumtes

 

wer 

zählt 


Berge

die 

drücken

drohen

drängen

 

wer 

sieht 


Schatten

bedrohlich 

geworfen

ins 

nur

 noch 

schwach flackernde 

Licht

 

wer

 hört 


deinen 

Schrei

nach 

Hilfe


verhallt

fast 

echolos


bricht

sich

schroff

an 

Geröllhalden

 

da ist EINER

der nicht schläft 

noch schlummert

 

unentwegt

ebnet 

ER 

dir 

den 

Weg

 

führt 

dich 

sicheren 

Schrittes

durch 

 Todschattenschlucht

 

räumt 

dir 

 Trümmer

zur 

Seite


lässt 

werden

weiten 

Raum

 

macht 

aus 

deinen 

stummgewordenen 

Schreien

JauchzerGlück

 

Kraft 

für 

Alltägliches


wandelt 

dir 

Sorgen 

in

Zuversicht 

genug


Leben 

lockt

neu

 angepackt 

zu 

werden 

 

an 

IHM 

berge 

dich


„… und seh die Berge hoch hinauf …“


2. März

„… Herr tu bei mir das Beste…“

aus: Ev. Gesangbuch 295: 

Wohl denen die da wandeln

Psalm 119

PSALM 119.pdf (83.19KB)
PSALM 119.pdf (83.19KB)

Foto: Pixabay

  

nur das Beste

das Beste vom Besten

das Allerbeste

 

und dann bekommt man

ein paar Chicken Mac Nuggets

oder einen Babybrei

oder ein paar warme Worte

zum Rausschmiss

wenn man uns für die Zukunft

nur das Beste wünscht

während man uns

die Gegenwart zerstört

 

nur das Beste

das Beste vom Besten

das Allerbeste

 

sagt man uns

wenn man uns mit Vorwürfen überschüttet

und wir aus einem zornigen Gesicht

angebrüllt werden

ich will doch nur dein Bestes

 

was ist denn das Beste

für mich

und dich

 

genau darin

liegt das Dilemma

 

das Beste kann man nicht kaufen

das Beste ist kein Produkt

das Beste ist auch kein pädagogischer Inhalt

der mir vorwurfsvoll

an den Latz geknallt wird


das Beste ist oft

wenn gar keiner mehr

was von uns will

zu uns sagt

uns wünscht

 

sondern wir im Mittelmaß unseres Lebens

von dem Besten was es gibt

gehalten 

ermutigt

gestärkt 

gefunden 

werden:


Gottes bedingungslose Güte

 

sie ruft 

das Beste

in uns hervor


unsere pure Menschlichkeit

 

dann sind wir 

ohne Wenn und Aber

die Allerbesten


„… Herr tu bei mir das Beste…“


1. März

„… dies ist der Tag 

den Gott gemacht…“

aus: Ev. Gesangbuch 294: 

Nun saget Dank und lobt den Herren

Psalm 118

PSALM118.pdf (80.88KB)
PSALM118.pdf (80.88KB)


Foto: Pixabay


ein 

neuer 

Tag


hast 

du 

ihn 

begrüßt


oder 


hast 

du 

ihn 

abgehakt

als 

Selbstverständlichkeit

 

ein 

neuer 

Tag


hast 

du 

ihn 

dankbar

aus 

SEINER Hand 

empfangen


oder 


hast 

du 

ihn

hinter 

dich 

gebracht

als ob 

es

unzählige 

davon 

für 

dich 

gäbe

 

die 

Tage

die Gott für dich gemacht

sind 

gezählt

 

das

macht 

sie

kostbar

einzigartig schön

manchmal 

schwer erträglich

 

jeder 

Tag 


Gabe

 

jeder 

Tag 


Aufgabe

 

das 

Beste

aus 

dem

dir anvertrauten Leben

zu 

machen

 

ohne 

Kampf


ohne 

Einsatz


ohne 

Besinnung

auf 

das

Wesentliche


wird 

es 

auf Dauer 

nicht 

gehen

 

wenn dir deshalb 

jemand

ein einfaches Leben 

verspricht


sei 

skeptisch

 

wenn 

ER 

dir 

verspricht

an guten wie an schweren Tagen

bei 

dir 

zu 

sein


vertraue 

IHM


gehe 

mit 

Frieden

 

begrüße 

jeden 

neuen 

Tag


als 

sei 

es 

dein 

letzter


in 

dem 

Wissen 


dass 


es 

stets 

dein 

erster 

ist


an dem 

du

 neu 

vertraust


und 


dein 

Leben 

IHM 

in die Hände

 legst


damit 


ER 

segne 


deinen 

Tag 

für 

Tag


„… dies ist der Tag den Gott gemacht…“ 


28. Februar

„… Herzensgrunde …“

aus: Ev. Gesangbuch 293: 

Lobt Gott den Herrn ihr Heiden all

Psalm 117

PSALM 117.pdf (70.7KB)
PSALM 117.pdf (70.7KB)


  Foto: Pixabay


 auf 

Grund

sieht man nur

wenn  

Wasser

ungetrübt

 

auf  

Herzensgrunde

hat sich

im 

Lauf der Zeit

viel 

angesammelt


was 

den 

Blick 

trübt

 

schlimme 

Worte

Verletzungen

Nicht-Beachtet-Werden

 

Selbstvorwürfe

Enttäuschungen

Lügen

 

Ohnmacht

Ungerechtigkeit

Schläge

 

um 

des 

Herzensgrunde

wieder 

rein 

strahlen 

zu 

lassen


braucht 

es

EINEN


der 

durch 

all den 

Dreck

und 

Schlamm


mit 

sanftmütigen 

Blick


in dein

Herz 

schauen 

kann


den 

Grund 

säubert

 

damit 

Lebenswasser

wieder

rein 

und 

klar

in 

dir 

durch

dich

fließen 

kann

 

ER 

spricht

 zu 

dir 

gute 

Worte

heilt deine Verletzungen

achtet 

dich

 

ER 

spricht

 dich 

frei 

von Vorwürfen

enttäuscht 

dich 

niemals

SEINE Liebe 

ist

 für 

dich 


Wahrheit 

pur

 

die 

Allmacht 

SEINER 

Güte

schafft 

Gerechtigkeit


Schläge 

wandelt 

ER 

in 

Umarmung

Segen

 

öffne

 dich 

IHM


damit 


du 

wieder

klaren 

Grund

in 

deinem 

Herzen 

findest


„… Herzensgrunde …“


27. Februar

„… ich glaube darum rede ich …“

aus: Ev. Gesangbuch 292: 

Das ist mir lieb dass du mich hörst

Psalm 116

PSALM 116.pdf (82.6KB)
PSALM 116.pdf (82.6KB)

 Foto: Pixabay


schweige


wenn 

es 

nichts

zu 

sagen 

gibt

 

aber 

rede


wenn 

es

an 

der 

Zeit

 

so viele reden

von

so vielem Schlechten

das passiert

 

es ist gut

dass 

sie

reden

 

aber 

noch mehr Menschen

sollen reden

von dem 

vielen Guten

das sich ereignet

 

eine 

schlechte Nachricht

braucht

immer 

zwei 

gute

 

eine 

Welt 

mit 

Zweifel


braucht 

immer


Menschen 

mit 

Hoffnung

 

eine 

Welt 

mit 

Krieg


ruft 

immer


Menschen

 mit 

Frieden

zur Hilfe

 

eine 

Welt 

mit 

Bosheit


wird 

nur 

verändert


durch 

Menschen

die 

guten Willens sind

und 

die dem Bösen 

wehren

 

sprich 

mit 

Worten

und 

Taten

von 

deinem 

Glauben

 

mühe

dich

um 

gute Worte


säe 

Hoffnung


stifte 

Frieden


vermehre 

das 

Gute

 

dränge 

dich 

nicht 

auf


vielmehr 


lebe so

dass 

du 

gefragt

wirst


„… ich glaube darum rede ich …“ 


26. Februar

„… erhebe …“

aus: Ev. Gesangbuch 291: 

Ich will dir danken Herr unter den Völkern

Psalm 108

PSALM 108.pdf (51.28KB)
PSALM 108.pdf (51.28KB)

Foto: Pixabay


was 

uns 

erhebt

wird 

immer 

darauf 

verzichten

 zu 

erniedrigen   


hochgehoben

hat man uns

bei 

unserem 

ersten 

Schrei

 

niedergedrückt

hat man uns 

zu oft

auf 

unserem 

Weg

 

wir brauchen 

keinen

der uns 

niederdrückt

sondern 

einen

der uns 

erhebt

 

wenn 

ER 

sich 

erhebt

zittern 

die

die 

andere 

erniedrigen

 

wenn 

ER 

uns 

erhebt


hebt 

das 


unsere 

Stimmung


unsere 

Würde


unsere 

Selbstachtung

 

Glaube 

ist

immer 

erhebend

oder 

er 

ist 

nicht

 

es 

ist

erhebend

zu 

IHM 

zu 

gehören

 

ER hebt uns 

den 

Kopf

den 

Blick

das 

Herz

 

öffnet

uns

Himmel 

und 

Erde

 

weil 

seine Gnade reicht

so weit 

der Himmel ist

und 

seine Wahrheit

so weit 

die Wolken gehen

 

so 

weit

so 

gut


so 

erhebend


wenn

ER 

uns


vom 

ersten

bis 

zum 

letzten 

Schrei


die 

Seele 

ins 

Weite 

hebt


„… erhebe …“ 


25. Februar

„… Himmelsbrot …“

aus: Ev. Gesangbuch 290: 

Nun danket Gott erhebt und preiset

Psalm 105

PSALM 105.pdf (80.6KB)
PSALM 105.pdf (80.6KB)

Foto: Pixabay


 wes Brot

ich 

ess

des Lied

ich 

sing

 

vom Himmel fällt

in 

mein 

Auge

in 

mein 

Herz

unendlich 

Blau

auf die Erde

 

am Himmel

strahlt

in 

meinen 

Sinn

ein 

Morgenglanz

voll

Ewigkeit

 

zum Himmel hin

steigt

auf

mein 

Lied

 

auf dass

weniger 

Hölle

mehr 

Himmel 

werde

auf Erde

 

auf dass

Grau

sich 

wandelt

ins Blau

 

auf dass

Glanz

erhelle

morgenlang

Tag

Abend

Nacht

bis

neuer Morgen

kommt

 

wes Brot

ich 

ess

des Lied

ich 

sing

 

Menschen 

wie 

Vögel

singen

Himmelslieder

am 

Morgen


als

unserer 

Hoffnung

täglich

Brot


„… Himmelsbrot …“


24. Februar

„… den Schwachen …“

aus: Ev. Gesangbuch 289: 

Nun lob mein Seel den Herren

Psalm 103

PSALM 103.pdf (84.49KB)
PSALM 103.pdf (84.49KB)

  Foto: Pixabay


 nur 

keine Schwäche 

zeigen


oder


ist 

gerade 

das


Stärke


wenn man

Schwäche 

zeigen 

kann

 

den 

Schwachen

ignorieren


oder 


ist 

gerade 

das


Stärke


den 

Schwachen

wahrzunehmen

 

in 

dir

in 

mir

 

mitten

durch uns

geht 

der 

Riss

 

mal 

schwach


mal 

stark

 

nicht 

selten

im 

krassen 

Gegensatz

zu 

unserer 

vorschnellen

Einschätzung


von 

uns

und 

den 

anderen

 

in 

der 

Krise

ersichtlich

 

Starke brechen ein

auf 

dem 

dünnen 

Eis

ihrer Selbstbehauptung

 

Schwache 

hingegen

wachsen

 über 

sich 

hinaus


richten 

sich 

auf

und 

halten 

mehr

als nur 

den 

Kopf über Wasser

 

offenes 

Ohr

offenes 

Herz


hört

wie

ER 

spricht

 

lass dir 

an meiner Gnade 

genügen


denn 


meine 

Kraft

ist 

in den Schwachen

mächtig


„… den Schwachen …“


23. Februar

„… der uns erschaffen …“

aus: Ev. Gesangbuch 289: 

Nun jauchzt dem Herren alle Welt

Psalm 100

PSALM 100.pdf (78.53KB)
PSALM 100.pdf (78.53KB)

Foto: Pixabay


doch

es macht schon

einen 

Unterschied

 

ob 

ich 

mich

als ein 

Zufallsprodukt 

sehe


oder


als 

ein 

Geschöpf

vom 

Schöpfer

aus Liebe 

erschaffen

 

auf 

alle 

Fälle


es 

hat 

schon

Auswirkungen

auf 

unser 

Miteinander

 

ob

 ich 

meinem Gegenüber

zugestehe

dass 

auch 

er 

ein

geliebtes Geschöpf 

ist

mit 

eigener 

Würde

und 

Schönheit


oder


ob

 ich 

ihn

als einen 

wahrnehme

der 

austauschbar

 ist

bekämpfbar

instrumentalisierbar

 

und 

ja


es ist für 

unser 

Überleben

schlicht 

entscheidend


ob 

wir 

als Vereinzelte

schauen

wie wir 

uns 

ein möglichst großes 

Stück vom Kuchen

sichern 

können


oder


ob 

wir 

als Verschiedene

unter 

dem 

Dach des Segens

solidarisch

zueinander 

finden

 

doch

es macht schon

einen 

Unterschied

 

besser

gesagt:


ich 

kann

den Unterschied machen

und

Du

 

mehr

Wir 


ist 

immer 

gut


„… der uns erschaffen …“


22. Februar

„… den einen Menschen 

der dich gut versteht …“

aus: Ev. Gesangbuch 287: 

Singet dem Herrn ein neues Lied

Psalm 98

PSALM 98.pdf (83.27KB)
PSALM 98.pdf (83.27KB)

Foto: Pixabay


was braucht es mehr

in all den Milliarden

als den einen Menschen

der dich gut versteht

 

einer

der für dich da ist

in dessen Gegenwart

du nicht nachdenken musst

wie du aussiehst

wie du wirkst

du kannst einfach

sein

 

sein

kann er einfach

wie er wirkt

wie er aussieht

darüber

muss er nicht nachdenken

in deiner Gegenwart

da bist du

für ihn

du

 

Tag für Tag

singt in dir

voller Dankbarkeit

neu

das Lied

 

du wirst nicht müde

dich zu freuen

dass es ihn gibt für dich

 

das Lied

neu

voller Dankbarkeit

singt in ihm

Tag für Tag

 

dass es dich gibt für ihn

freut ihn

darüber wird er nicht müde

 

was braucht es mehr

in all den Milliarden

als den einen Menschen

der dich gut versteht

 

in einem Rhythmus

wünscht ihr euch 

nichts sehnlicher

als 

weitere 

Tage


voller 

Wir


„… den einen Menschen der dich gut versteht …“


21. Februar

„… ihr Berge hüpft …“

aus: Ev. Gesangbuch 286: 

Singt, singt dem Herrn neue Lieder

Psalm 98

PSALM 98.pdf (83.27KB)
PSALM 98.pdf (83.27KB)

  Foto: Pixabay


wer 

hat 

schon 

je


einen 

Berg


hüpfen 

gesehen

 

sie lasten schwer

nahezu 

unbeweglich

auf unsrer Seele 

liegen 

sie

 

und 

wenn 

wir 

sagen

zu dem Berg


hebe dich hierhin

hebe dich dahin


so 

zeigt 

er

uns 


die 

kalte Schulter

aus 

Fels 

Geröll 

und 

Stein

 

wer 

hat 

schon 

je


einen 

Berg


hüpfen 

gesehen

 

und 

doch

ist´s 

manchmal

als 

ob


ein 

Stein

vom 

Herzen 

fällt

 

ein 

Fels

vom 

Grab 

rollt

 

lichterfüllt

ein 

neues 

Lied


unaufhaltsam

 steigt 

und 

lebt

 

Auferstehungshoffnung

Berge

aus 

den Angeln 

hebt

 

sie 

hüpfen

springen

tanzen 

mit

 

um 

ihre 

Gipfel

pfeifen 

Winde


halten 

Schritt


des 

Lebens 

Rhythmus

reißt 

sie 

mit

 

wer 

hat 

schon 

je


einen 

Berg


hüpfen 

gesehen

 

vielleicht

Du

als 

du 


allem 

Unbill

zum 

Trotz


gesungen 

hast 

vom 

DennochLeben


„… ihr Berge hüpft …“ 


20. Februar

„… sie werden nimmer vergehen …“

aus: Ev. Gesangbuch 285: 

Das ist köstlich dir zu sagen Lob und Preis

Psalm 92

PSALM 92.pdf (82.13KB)
PSALM 92.pdf (82.13KB)

Foto: Pixabay


alles 

fließt


ist 

vergänglich


Zeit

ein Fluss 

ohne 

Ufer

 

ewige Jugend …

beim 

Blick in den Spiegel

weißt 

du

dass es sie 

nicht 

gibt

 

Zeit

fließt

aus den Händen

dir

fließt

Leben

aus den Tagen

 

bis 

du 

eines Tages

müde

von 

der 

Wanderung


ankommst


nicht 

mehr

viel 

erwartest

außer 

Ruhe Schlaf Frieden

 

beugst 

dich 

ein letztes Mal 

zum 

Wasser


hebst 

den Blick

 wie 

am 

Beginn

 

es 

fließt

der 

Lebensstrom

von 

SEINEM 

Thron

über 

dem 

als 

Zeichen SEINER Liebe

der 

Regenbogen 

ausgespannt

 

hörst 

die 

Stimme

 

Ich will dem Durstigen geben

von 

der 

Quelle des lebendigen Wassers

gratis

 

trinkst

 

Altes 

vergeht


aus den Jahreszeiten deines Lebens

wird 

Neues


Regenbogen 

pulst

deine 

Hand

offen

dein 

Herz


 lebst


nichts 

rinnt 

dir 

aus 

den

Händen


deine 

kleingewordene 

Erwartung

wächst 

über 

dich 

hinaus

ins 

pure 

Glück


reines 

Sein

durchfließt 

dich


von 

IHM 

zu 

dir 


strömt


pure 

Ewigkeit


„… sie werden nimmer vergehen …“ 


19. Februar

„… köstlich …“

aus: Ev. Gesangbuch 284: 

Das ist köstlich dir zu sagen Lob und Preis

Psalm 92

PSALM 92.pdf (82.13KB)
PSALM 92.pdf (82.13KB)

Foto: Pixabay


köstlich 

amüsiert


köstlich 

gespeist


eine 

köstliche 

Szene


und 

erst 

der 

Humor 


köstlich

 

eine 

köstliche 

Erfrischung


und 


diese 

köstliche 

Waldluft

 

all 

das


kostbar

wertvoll

einzigartig

 

aber 

wenn du

es 

verköstigt 

hast


bleib

nicht 

an den Dingen 

hängen

sondern 

sieh 

tiefer


denn

wer hätte gedacht

dass


das ein köstlich Ding ist -

dem HERRN danken

und lobsingen 

deinem Namen

du Höchster

 

DU 

der 

doch

 alles 

Köstliche 

geschaffen


Amüsement

Speise

Szenen des Lebens

Humor

Erfrischungen

Waldluft

undundund

 

denn

wer hätte gedacht

dass


das ein köstlich Ding ist –

des Morgens deine Gnade

und des Nachts 

deine Wahrheit zu verkündigen

 

denn

wer hätte gedacht

dass


das ein köstlich Ding ist –

wenn du HERR

uns fröhlich singen lässt

von deinen Werken

 

erhalte 

uns 

die 

Kostbarkeit


des

Lebens

Köstlichkeiten 


dankbar


in 

tiefen 

Zügen


zu 

genießen


„… köstlich …“ 


18. Februar

„… ach dass doch diese böse Zeit /

bald wiche guten Tagen …“

aus: Ev. Gesangbuch 283: 

Herr der du vormals hast das Land

Psalm 85

PSALM 85.pdf (81.06KB)
PSALM 85.pdf (81.06KB)

                  


schau es gab und gibt viel böse Zeiten

in denen Menschen Leid getragen

sie lassen sich von Gottes Segen leiten

an guten wie an schweren Tagen

  

wir können viel von ihnen lernen

wie sie doch stets im Glauben blieben

ohn sich vom Schöpfer zu entfernen

wurden verfolgt bekriegt vertrieben

  

auch Krankheit Pest und Cholera

hat unter ihnen schlimm gewütet

sie fühlten Gott sich dennoch nah

geschützt gesegnet und behütet

   

die Hoffnung haben sie nicht aufgegeben

dass sich das Schicksal doch noch wendet

zu einem lebenswerten Leben

das nicht im Tod und Leiden endet

 

drum lern von ihnen sei bereit

den Glauben immer neu zu wagen

auf dass doch diese böse Zeit

unaufhaltsam bald schon wiche guten Tagen

   

„… ach dass doch diese böse Zeit /

bald wiche guten Tagen …“ 

 

17. Februar

„… von Kraft zu Kraft …“

aus: Ev. Gesangbuch 282: 

Wie lieblich schön Herr Zebaoth

Psalm 84

PSALM 84.pdf (82.83KB)
PSALM 84.pdf (82.83KB)

Foto: Pixabay


wir


liegen

krabbeln

stolpern

fallen


stehen 

wieder 

auf

 

gehen 

bergauf

 

werden 

stabil


gehen

rennen

hüpfen

juchzen

springen

 

blutige Nase

aufgeschlagenes Knie

abgestoßene Hörner

 

gehen 

bewusst


stehen 

an 

der 

richtigen 

Stelle


sind angekommen

für ein 

paar 

Jahrzehnt-Schritte

auf 

dem 

Plateau

 

aber

 langsam

geht 

es 

bergab


erst 

unmerklich

dann 

immer 

klarer

der 

Schwund

 

zaghafter

zögerlicher

setzen 

wir

Fuß um Fuß

ins 

Gewohnte


entgleiten 

in 

Routine

 

stolpern

fallen

liegen


stehen 

wieder 

auf


fallen

 

Kreis 

schließt 

sich

 

wir sind gegangen

denken 

wir


am 

Ende 

aber 

wissen 

wir

 

von 

IHM 

sind 

wir 


von 

Kraft 

zu 

Kraft


von 

Schritt

zu 

Schritt


ein Leben lang


getragen 

worden


„… von Kraft zu Kraft …“ 


16. Februar

„… Er ist es 

der Verlorne liebt …“

aus: Ev. Gesangbuch 281: 

Erhebet er sich unser Gott

Psalm 68

PSALM 68.pdf (76.82KB)
PSALM 68.pdf (76.82KB)

Foto: Pixabay


lost

Schaf

ohne 

Hirte

keine 

grüne 

Aue


niemand

der einem

den 

Tisch 

deckt


mit 

den 

Feinden

muss man 

allein 

zurechtkommen

lost

 

found

Hirte

sucht

Schaf


geht 

in 

die

Öde


schaut

ruft


stellt 

dir

Brot

Wein

auf 

den 

gedeckten 

Tisch


wehrt 

den 

Feinden

found

 

Liebe

finden

gefunden 

werden


keine 

Spur 

Vorwurf

in 

der 

Einladung


komm

wie 

du 

bist


sei 

da


bring 

mit


 Wunden

Narben

Irrwege

Unfriede

Sehnsucht

 

verloren

Angst

Furcht

Zweifel

 

Leben

Mut

Zuversicht

gefunden

 

verlorener

gesegneter

gefundener

Mensch


weil 

geliebt


„… Er ist es der Verlorne liebt …“ 


15. Februar

„… erkennen …“

aus: Ev. Gesangbuch 280: 

Es wolle Gott uns gnädig sein

Psalm 67

PSALM 67.pdf (77.96KB)
PSALM 67.pdf (77.96KB)


ich

 

ich kenne

 

ich kenne mich

 

ich kenne mich

nicht

 

ich kenne mich

nicht

mehr

 

ich kenne mich

nicht

mehr

aus

 

unwegsam

fremd

Land

Menschen

unbekannt

 

Gott

kennst

du mich

noch

in

meinem 

Irren

 

erkenne 

mich


sei 

mir 

gnädig


damit

 ich kenne


dich 

und 

mich


und 

die

die 

mir 

fremd

geworden

 

gnadenreich 

spann 

Flügel 

aus


knüpf Resonanz

zwischen 

uns 

Einander-

 Aus-den-Augen-Verlorenen


auf dass wir 

stets 

neu

uns 

erkennen


Bruder 

Schwester 

werden

 

am 

Anfang


am 

Ende


also 

auch

Zwischendrin

 

dass

wir uns 

wieder 

auskennen


in 

unserem

kostbar

bisschen 

Leben


„… erkennen …“


14. Februar

„… denn mein Gebet verwirft er nicht …“

aus: Ev. Gesangbuch 279: 

Jauchzt alle Lande Gott zu Ehre

Psalm 66

PSALM 66.pdf (81.25KB)
PSALM 66.pdf (81.25KB)

 

Gestammel

Gewortel

Vor-sich-Hin-Gewünsche

 

wie 

erbärmlich

mein

Gebet

sein 

kann

 

in mich 

verkrümmt

verkurvt

gebeugt

 

such 

ich 

doch

stets

nach Aufgerichtetwerden

um

 den 

Blick 

zu 

wenden


weg 

von 

mir


zu 

anderen


zur 

Welt

 

ER

nimmt 

mich

so 

wie

 ich 

bin


hört 

mich


sieht 

mich


kennt 

mich


es 

ist

 kein 

Wort 

das 

ER 

nicht 

wüßte

 

wendet 

mein Gestammel

in 

Segen


mein Gewortel

in 

Gelingen


mein Vor-Sich-Hin-Gewünsche

in 

Engagement

 

befreit 

mich

von 

meiner 

Fixiertheit

auf 

das 

kleine 

Ego


hinein

in 

Begegnung


ins 

Angerührtwerden

 

er 

verwirft 

mich 

nicht


stellt 

meine Füße

auf 

weiten

 Raum


wirft 

mir 

das ängstliche Herz

in 

die 

Höhe

himmelwärts


damit 

wachse

der 

Mut

und 

ich

über mich hinaus

zum 

Du

 

echtes 

Leben


„… denn mein Gebet verwirft er nicht …“ 


13. Februar

„… meine Seele dürstet …“

aus: Ev. Gesangbuch 278: 

Wie der Hirsch lechzt nach frischemWasser

Psalm 42

PSALM 42.pdf (80.03KB)
PSALM 42.pdf (80.03KB)

Foto: Pixabay


lass 

sie

nicht 

verdursten

deine 

Seele

 

lass 

dich

nicht 

abspeisen

mit 

Erfahrungen

die

 nicht 

deine 

sind

 

lass 

dich

nicht 

abfüllen

mit 

Erlebnissen

aus 

zweiter 

Hand

 

meine Seele dürstet

nach

Echt


nach

Leben


nach

Unverfälscht

meine Seele dürstet

 

nichts 

Gekauftes


nichts 

Vorgekautes


nichts 

Nachgeworfenes

 

meine Seele dürstet

nach

Wahr


nach

Rein


nach

Ursprung


nach Ziel

meine Seele dürstet

 

meine Seele dürstet

nach

Wach


nach

Spür


nach

Fühl


nach

Schmeck

meine Seele dürstet

 

nach 

Du


nach 

Ich


nach

Wir

 

nach

Gott


„… meine Seele dürstet …“


12. Februar

„… so weit der Himmel ist …“

aus: Ev. Gesangbuch 277: 

Herr deine Güte reicht so weit der Himmel ist

Psalm 36

PSALM 36.pdf (79.9KB)
PSALM 36.pdf (79.9KB)


Weite

fehlt

 

Menschen

werden

begrenzt

 

kleinlich

ängstlich

 

Glaube

öffnet

Augen

des 

Herzens

 

Glaube

spricht:


schau

sieh

fühle

 

wie

 Gott

seine Güte

spannt

 

Himmelsgewölbe

grenzenlos

im

Blau

Seine Gnade


Seine

liebende

Gegenwart

durchdringt

dein

Versagen

 

Weite

kommt

 

Horizont

öffnet

 

Menschen

werden

erfüllt

 

großzügig

mutig

frei


 „… so weit der Himmel ist …“


11. Februar

„… ich will solang ich lebe 

rühmen den Herren mein …“

aus: Ev. Gesangbuch 276: 

Ich will solang ich lebe

Psalm 34

PSALM 34.pdf (79.9KB)
PSALM 34.pdf (79.9KB)



als

Schneegepuste

fallen

glitzernde

Kristalle

von den Bäumen

Diamanten

durch 

die 

Luft

 

Lichtpracht

aus 

Schneeweiß

und

Himmelblau

 

wo noch

vor 

ein 

paar 

Tagen

Schmutzgraubraun

den 

Boden 

bedeckte


knirschen 

heute

Schritte

im 

unberührten

Weiß

 

wie 

verzaubert

liegt 

das 

Land


auf 

Schlitten

jagen 

Rentner

bäuchlings

den 

Hang 

hinab


begleitet

vom 

Jauchzen

der zwischen den Schulterblättern

sitzenden 

Enkelin


Fahrtwind

rauscht

mit 

einem 

Lachen 

vorbei

 

schneebedeckte 

Äste

der 

Bäume

klatschen

vor 

tiefblauem 

Himmel

dem 

Schöpfer

Applaus

für 

diesen

Wintersonnentag

mit 

klirrendem 

Frost

roten 

Backen

voller 

Glück

 

ich 

stimme 

mit 

ein


rühme 

den

der 

dies 

alles 

geschaffen

hat


mit 

seinen 

lachenden 

Menschenkindern

mittendrin 

im 

Leben


„… ich will solang ich lebe 

rühmen den Herren mein …“


10. Februar

„… und ritterlich mög streiten …“

aus: Ev. Gesangbuch 275: 

Ich dich hab ich gehoffet Herr

Psalm 31

PSALM 31.pdf (121.48KB)
PSALM 31.pdf (121.48KB)

 Foto: Pixabay


verlerne 

nie


dich

 einzusetzen


für 

das


Gute

Wahre

Schöne

 

kämpfe

ritterlich

mit

offenem Visier

 

sei 

ein 

Gutmensch

 

warum denn nicht


nur weil ein paar

Zyniker

den Begriff in den Schmutz gezogen?

 

bleibe 

dran


zeige 

Einsatz


ohne 

Furcht

 und 

Tadel

 

sei 

gut gerüstet

kämpfe 

mit 

Vollmacht


gewaltlos

aber 

nicht

wehrlos

 

erhebe 

Blick

Herz

Stimme

 

ziehe nie

in 

den 

heiligen 

Krieg


um 

Gottes Willen

keine 

Kreuzzüge 

mehr

 

aber


gehe 

dem 

Kampf

gegen 

Hass Lüge Gemeinheit

gut 

gewappnet

entgegen

 

wenn es sein muss 

kämpf 

gegen 

Windmühlen

 

sei 

ein

Ritter

der 

Menschlichkeit

 

du gehst nicht allein

 

es 

tragen 

dich


es 

schützen 

dich


Glaube

Hoffnung

Liebe


„… und ritterlich mög streiten …“ 


9. Februar

„… Tisch …“

aus: Ev. Gesangbuch 274: 

Der Herr ist mein getreuer Hirt

Psalm 23

Psalm 23.pdf (573.24KB)
Psalm 23.pdf (573.24KB)


Foto: Pixabay


Tisch

rund

eckig

oval

Tisch

 

setz dich

sei willkommen

erzähl 

von 

dir

 

iss

trink


le chajim

auf das Leben


trink

iss

 

Tisch

oval

eckig

rund

Tisch

 

sing

Lieder

von 

Heimat

 Glück


sing

von 

Sehnsucht

Schmerz

sing

 

Tisch

rund

Tisch

 

Kanten

der 

Fremdheit

abgeschliffen

 

vertrauter

Kreis

ohne

Anfang 

und 

Ende

 

wirbel

Würfel 

in 

die 

Luft


spiele 

Trümpfe

aus


sei 

gewiss


Gewinner 

sind 

alle


die 

sich

am 

Tisch 

ohne 

Vorbehalte 

begegnen


aus 

demselben 

Holz 

geschnitzt

werden

 Fremde

Freunde


„… Tisch …“


8. Februar

„… ich hab ihr Klag erhöret …“

aus: Ev. Gesangbuch 273: 

Ach Gott vom Himmel sieh darein

Psalm 12

PSALM 12.pdf (127.94KB)
PSALM 12.pdf (127.94KB)

 

so 

wenig 

Ausdauer


wenn 

einer 

klagt


hören 

wir 

beim 

ersten Mal 

zu


beim 

zweiten Mal

denken 

wir 

an etwas anderes


beim 

dritten Mal

sagen 

wir 


ach komm

ist doch nicht so schlimm

wird schon wieder werden

hör doch mal 

wie die Frühlingsvögel singen

und die Sonne scheint 

und …

 

aber 

der 

der klagt


hört 

für sich 

die Vögel 

nicht 

singen


spürt 

nicht 

die 

Sonne 

scheinen

auf 

seiner 

Haut


das 

Schöne 

Heile

 ist 

ihm 

abhandengekommen


es 

berührt 

ihn 

nicht


erreicht 

ihn 

nicht


das eben ist ja 

seine 

Klage 

 

wir 

und 

unser 

offenes Ohr

unser 

offenes Herz

unser 

schweigendes 

mitfühlendes

 Zuhören


wären 

ihm 


Sonnenstrahl

Frühlingston 

Wärme


Weg 

ins 

Freie

 

aber 

wir 

sind 

meistens

mit 

uns 

beschäftigt


mit 

unserem

 Leid

unserer 

Klage


und 

sei es nur 

darüber


dass 

da 

einer 

schon wieder 

von 

seinem 

Leid 

erzählt


obwohl 

wir ihm doch

schon 

einmal 

zugehört 

haben 

 

wenn 

nun 

Gott

auch 

so 

wäre

wenn wir ihm die Ohren 

vollklagen

wie wenig 

würde 

es

 uns 

helfen

 

ER 

aber 

hört 

unsere 

Klage

siebensiebzigmal


es 

ist 

ihm 

nie 

zu

 viel


zu 

helfen 


zu 

hören 


zu 

segnen

 

es 

wäre 

gut 

daran 

zu 

denken


wenn

 uns das nächste Mal

einer 

seine Klage 

erzählen 

will


dass 

wir 

Gott 

bitten


schenke 

dass ich nicht 

bei 

mir 

hängenbleibe


lass 

mich 

offen 

sein


damit 

ich 

dem 

Klagenden 

werde


Lichtblick

in 

seiner 

Finsternis


„… ich hab ihr Klag erhöret …“



7. Februar

„… erzählen will ich …“

aus: Ev. Gesangbuch 272: 

Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen

Psalm 9

PSALM 9.pdf (131.5KB)
PSALM 9.pdf (131.5KB)


bau 

dir


aus 

den

Gedanken

deiner 

Fantasie


deine 

eigene 

Bühne


setz 

dich


an 

den 

Erzählbrunnen


lass 

die

Geschichten 

sprudeln

wie 

frisches 

Quellwasser

 

erzähle

stricke

spinne

die alten Geschichten

hinein

in

die 

Gegenwart

 

öffne 

Horizonte

ins 

Zukünftige

durch

Worte

Gesten

Laute

 

trage 

mit deinen Geschichten

deine

kleinen 

und 

großen

Zuhörer

auf den Händen

in 

ein

weites 

Land

 

in 

dem 

sie

triste

 Monotonie


eintauschen 

können


gegen

eine 

Episode

 Traum


entwerfe

ganze 

Kapitel

voller Leben

in 

die

du 

die 

atemberaubenden 

Wunder

einknüpfen 

kannst

die 

geschehen 

sind

geschehen 

werden

 

in 

dieser krisenreichen Zeit

brauchen 

wir 

alle

wie 

das 

täglich 

Brot

eine Geschichte

die 

gut 

ausgeht

 

erzähle 

sie


„… erzählen will ich …“ 


6. Februar

„… der Himmel ruft …“

aus: Ev. Gesangbuch 271: 

Wie herrlich gibst du Herr dich zu erkennen

Psalm 8

PSALM 8.pdf (112.39KB)
PSALM 8.pdf (112.39KB)


alle wollen was von dir

rufen dich

komm 

her


Vater 

Mutter

Erzieher

Lehrerin

Meister

Chef

 

alle wollen was von dir

rufen dich

komm 

her


Strukturen

Aufgaben

Sachzwänge

Termine

Sitzungen

 

alle wollen was von dir

rufen dich

komm 

her


Prospekte

messages

Sonderangebote

Knüller

Schnäppchen

 

der 

Himmel 

ruft

und

 kommt 

zu 

dir


will 

nichts 

von 

dir

 

außer 

dir

den Blick erheben

zu 

dem

der 

dir

das 

Leben 

gab

 

wenn 

wieder 

alle nach dir rufen

bleib 

kurz 

stehen


bevor 

du

 dich 

verlierst

 

erde 

dich


steh 

fest

wie ein Baum


streck 

deine 

Krone

in die Höhe

 

hör

den 

Ruf des Lichts

mit 

dem

der 

Himmel

dich 

ruft


lass 

dich 

finden

 

„… der Himmel ruft …“ 


5. Februar

„… hast ihn erwählt dir zum Freund …“

aus: Ev. Gesangbuch 270: 

Herr, unser Herrscher, wie herrlich bist du

Psalm 8

PSALM 8.pdf (112.39KB)
PSALM 8.pdf (112.39KB)

 

es ist doch in der Tat zum Staunen

wenn sich der ferne Gott uns naht

und unser Dasein tief bejaht

ein Herrscher sanft ohn böse Launen

 

er ist sich treu in seiner Güte

ob einer steht ob einer fällt

er beugt sich stets hinab zur Welt

auf dass er Leben zart behüte

 

er geht sogar den Schritt noch weiter

wird selbst als Mensch im Stall geboren

damit kein Mensch geht je verloren

der Himmel strahlt uns seitdem heiter

 

Gott will des Menschen Herz gewinnen

drum hat er ihn als Mensch erdacht

dem Lieb aus allen Poren lacht

wenn er dann strahlt ganz tief von innen

 

 Gott hat ihn sich zum Freund erwählt

damit der Mensch bewahrt bebaut

hat ihm das Leben anvertraut

und ihn in weiten Raum gestellt

 

es ist zum Staunen in der Tat

wenn sich der Mensch endlich besinnt

mit seinem Auftrag gleich beginnt

und aussät eine gute Saat

von guten Werken guten Worten

die Gott der Schöpfer ihm geschenkt

damit der Mensch ans Leben denkt

es schützt bewahrt an allen Orten

 

auf dass aus Mensch und Schöpfer werde

ein gutes Team Zusammenhalt

in Feld und Flur und Wies und Wald

zum Wohl der Schöpfung auf der Erde

 

die Schöpfung seufzt und wartet drauf

dass Menschen sich ohne zu gieren

für Pflanzen Tiere engagieren

der Segen nimmt dann seinen Lauf

 

dass dafür uns die Zeit noch bleibt

das ist ein Wunder keine Frage

geschenkt sind uns so viele Tage

an denen Gottes Geist uns treibt

das Beste für die Welt zu geben

damit die Schöpfung weitergeht

der Odem Gottes weiterweht

ein Netz sich knüpft aus allem Leben


 „… hast ihn erwählt dir zum Freund …“

 
 
 
 
E-Mail
Anruf